FDP begrüsst Fusionspläne

Der Vorstand der FDP Romanshorn unterstützt den geplanten Zusammenschluss von Romanshorn und Salmsach. Die anlaufende Stadtentwicklung dürfe nicht an der heutigen Grenze aufhören.

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ROMANSHORN. Die zusammengewachsenen Siedlungsgebiete der beiden Gemeinden würden raumplanerisch eine Einheit bilden. Die Fragen zur Verkehrs- und zur Siedlungsentwicklung sollten deshalb unbedingt gemeinsam angeschaut werden, schreibt die Partei in einer Mitteilung. Dies sei in einer einzigen Körperschaft sicher einfacher.

Im finanziellen Bereich ist im Bericht der die Fusion vorbereitenden Arbeitsgruppe von Einsparung aus Synergien im Bereich von 600 000 Franken jährlich die Rede.

Einsparungen möglich

Auch wenn diese Zahl vielleicht zu optimistisch sei, deutliche Einsparungen und damit auch ein attraktiver Steuerfuss bei gleichbleibenden oder sogar besseren Leistungen würden nach Einschätzung des FDP-Vorstandes durch die geplante Fusion ermöglicht.

Genau angeschaut werden müsse die Schulstruktur. Der Vorstand der FDP unterstützt deshalb den Antrag der Arbeitsgruppe, das Modell einer Einheitsgemeinde genau zu prüfen. Eine Schulbehörde beschäftigte sich neben der strategischen Ausrichtung der Schule häufig mit Baufragen. In diesem Bereich wäre es für die Schule nützlich, auf die professionelle Unterstützung der politischen Gemeinde zurückgreifen zu können. Eine gemeinsame Liegenschaftsverwaltung und -bewirtschaftung könnte gerade auch aus Romanshorner Sicht viel Sinn machen und eine gute Auslastung und sinnvolle Investitionsplanung ermöglichen.

Idealer Zeitpunkt

Der Zeitpunkt für eine Fusion ist gemäss FDP-Vorstand jetzt ideal. Im Bericht werde aufgezeigt, dass sich «die beiden politischen Gemeinden (...) bezüglich der finanziellen Ausgangslage auf Augenhöhe bewegen». Diese Voraussetzung sei entscheidend, es müsste von niemandem Altlasten übernommen werden. Salmsach und Romanshorn zusammen hätten eine schlagkräftige Grösse. Die beiden Gemeinden seien jetzt schon auf vielschichtige Weise verbunden. (red.)