Farbe im Politik-Alltag

Das Resultat fiel deutlich aus: 60 Prozent der Weinfelder Stimmbürger, die sich an der Abstimmung über die Initiative «Massvolles Bauen im Hard» beteiligten, wollen nicht, dass der Zonenplan in diesem kleinen Weiler geändert wird.

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Das Resultat fiel deutlich aus: 60 Prozent der Weinfelder Stimmbürger, die sich an der Abstimmung über die Initiative «Massvolles Bauen im Hard» beteiligten, wollen nicht, dass der Zonenplan in diesem kleinen Weiler geändert wird. Schon im Abstimmungskampf war rasch klar geworden, dass diese Initiative keine Chance auf eine Mehrheit an der Urne hatte. Denn selbst bei Unterzeichnern der Initiative schlug die Stimmung um.

Neben raumplanerischen und politischen Überlegungen spielten emotionale Gründe eine grosse und nicht zu unterschätzende Rolle. Im Dorf war von Zwängerei und einem Burgtheater der Leute an der Burgstrasse die Rede. Viele Weinfelder konnten und wollten auf einmal nicht mehr nachvollziehen, dass ausgerechnet Bewohner an einer ohnehin schon bevorzugten Lage den Zonenplan beliebig ändern und ein Sonderzüglein fahren wollten.

Dabei war es das demokratische Recht von Initiant Markus Eugster und der 1265 Mitunterzeichner, ein Volksbegehren zu starten. Der Abstimmungskampf hat immerhin etwas Farbe in den sonst eher nüchternen politischen Weinfelder Alltag gebracht. Esther Simon

esther.simon@thurgauerzeitung.ch

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