Externes Büro plant Infrastruktur und Betrieb

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Kreuzlingen Im Mai hatte der Kreuzlinger Gemeinderat mit einer Änderung des Baurechtsvertrags mit der Bodensee-Arena den Weg frei gemacht für einen langfristigen Mietvertrag mit dem Schweizer Fernsehen. Basis dafür war ein Kompromissvorschlag, der vorsieht, dass die fehlende Eisfläche für die Sportler durch ein zusätzliches Eisfeld auf dem Parkplatz ergänzt wird. Wie die Stadt Kreuzlingen gestern mitteilte, werden der Stadtrat und der Verwaltungsrat der Bodensee-Arena ein externes Planungsbüro beauftragen, um ein Betriebs- und Nutzungskonzept für die Multifunktionshalle zu erstellen. «Damit eine fundierte Planung für die Betriebsstruktur der Bodensee-Arena erfolgen kann, zieht man einen Experten bei», heisst es weiter. Er soll ein Betriebskonzept ab dem Jahr 2019 inklusive Betriebskosten und Investitionsbedarf erarbeiten, die Planungsfelder definieren und berechnen, sodass der gesamte Investitionsbedarf zuhanden des Budgets 2019 und in die Finanzpläne der Stadt Kreuzlingen und der Bodensee-Arena fliessen könne. Mit der Planung werde ein externes Büro beauftragt, das über grosse Erfahrung im Bereich Sportanlagenplanung und Nutzung verfügt. Marcel Wick, Geschäftsführer der Bodensee-Arena, und Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Departement Gesellschaft, begleiten und unterstützen den Prozess.

Eine Variante mit dem SRF und eine ohne

Sämtliche bestehenden und geplanten Infrastrukturen in und um die Bodensee-Arena würden in das Konzept einbezogen. In diesem Zusammenhang bil- den auch die Verhandlungen über eine Dauermiete zwischen dem Schweizer Fernsehen (SRF) und der Bodensee-Arena einen Schwerpunkt. Da dieser Vertrag eng mit der Volksabstimmung über die «No-Billag-Initiative» zusammenhänge, werde das Betriebskonzept zwei Versionen beinhalten: Eine Version mit SRF als Langzeitmieter inklusive die von einer Mehrheit im Gemeinderat angestrebten Kompromisslösung eines zusätzlichen Eisfelds sowie eine Version ohne Dauermieter.

Insofern werde die Kostenberechnung für die Infrastrukturmassnahmen und die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Betriebs der Bodensee-Arena ein wesentlicher Teil des Konzeptes bilden. In diesen Prozess miteingebunden werden sämtliche Nutzer der Bodensee-Arena. Sie sollen gemäss Mitteilung regelmässig über den Stand der Arbeiten informiert werden, eine erste Information sei für Anfang November geplant. (ubr)