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Exodus nach St. Gallen

Räbeblatt
D’wüelmuus

Wer am vergangenen Wochenende durch Weinfelden spazierte, stellte mit grossem Erstaunen fest, dass sich die Metropole des Mittelthurgaus beinahe ausgestorben präsentierte. Das ermöglichte mir als Wühlmaus, einige scheue Blicke an der Oberfläche zu wagen und mich darüber zu informieren, warum Weinfelden wie ausgestorben ist.

Als ich dann am Samstagabend die Aufzeichnung des Festumzugs anlässlich der Olma sah, war mir klar, wo die Leute waren: in St. Gallen! Da war ja wirklich der Leu los! An der Spitze allerdings nicht ein Leu, sondern eine Leuin, auch mit Mähne. Das muss zuerst jemand nachmachen.

Danach folgte das Motto: D’Chue isch los. Aber was war da zu sehen? Vor allem Ziegen und Schafe. Sind das die neuen Kühe? Genmanipulation lässt grüssen. Weitere Sujets folgten. Sogar Napoleon gab den Zuschauenden die Ehre. Nicht hoch zu Ross, sondern ganz modern per Segway.

Jetzt war mir klar, dass der Thurgau das Motto «de Leu isch los» recht umfassend interpretierte. Alles war los, vieles konnte man loswerden. Einer jedoch, der bleibt wohl für immer. Keine Woche ohne ihn in der Zeitung und sonst wo. Und er darf natürlich auch am Umzug des Kantons nicht fehlen. Schliesslich ist er einer der berühmtesten Thurgauer, auch wenn er seinen Wohnsitz nun in Genf hat. Richtig, in St. Gallen ist nicht nur ein Leu los. Auch der Hausi Leu(tenegger) streift durch die Gassen.

D’Wüelmuus

wueelmuus@yahoo.com

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