Evangelisch-Erlen setzt bei Jugendarbeit auf Musik

Die Evangelische Kirchgemeinde Erlen hat beschlossen, einen Musikdiakon einzustellen. Schwerpunkt seiner Tätigkeit wird die Jugendarbeit sein.

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ERLEN. Verschiedene Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit in der Evangelischen Kirchgemeinde Erlen haben die Verantwortlichen dazu bewogen, im Rahmen eines vierjährigen Projekts einen hauptamtlichen musikalischen Jugendarbeiter anzustellen. Infolge der Veränderungswünsche von Organisten wurde in der Kirchgemeinde rechnerisch eine halbe Stelle für Kirchenmusik frei.

Zugleich hat im Zuge der neuüberarbeiteten «Konzeption für Kirche, Kinder und Jugend» die Kirchenvorsteherschaft den Wunsch geäussert, von der ersten Klasse an das Fach «evangelische Religion» anzubieten.

Jugendgruppe aufbauen

Mit der Neubesetzung der Pfarrstelle war Pfarrer Andreas Haller von Anfang an in die Überlegungen miteinbezogen.

Neben dem musikalisch-pädagogischen Schwerpunkt würden zum Aufgabenfeld im Jugendbereich auch der Aufbau einer Jugendgruppe sowie weitere Aktivitäten – zum Beispiel die Durchführung eines Jugendlagers – gehören.

60-Prozent-Stelle

Ausgehend von der Idee, die verschiedenen Bereiche miteinander zu verbinden, erarbeitete die Projektgruppe das Anforderungsprofil für einen Musikdiakon. Dieser soll seine Tätigkeit mit einem 60-Prozent-Pensum ausüben.

Geplant ist, die Stelle zu 20 Prozent aus dem Kirchenmusik- und Unterrichtsbereich, zu 20 Prozent mit weiteren Steuermitteln und zu 20 Prozent aus privaten Spenden zu finanzieren.

Info-Abend am 15. Februar

Alle Kirchbürgerinnen und Kirchbürger sind zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Diese findet am Dienstag, 15. Februar, 20 Uhr, im Kirchgemeindehaus statt. Pfarrer Andreas Haller wird über das Projekt Musikdiakon orientieren. Ebenso wird es Gelegenheit zur Aussprache und Diskussion geben.

Ziel des Abends ist es, eine möglichst hohe Transparenz und Akzeptanz für die geplante 60-Prozent-Stelle zu schaffen. Die Mitarbeitenden der Projektgruppe Musikdiakon und die Kirchenvorsteherschaft würden sich über ein grosses Interesse an dieser Informationsveranstaltung freuen. (pd/red.)

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