Eschlikon wünscht Überführung

ESCHLIKON. Der Bahnübergang etwas unterhalb der Station Eschlikon bildet immer wieder Gegenstand des Gesprächs derjenigen, die ihn zu passieren haben. Vor dem Kriege wurden alle möglichen Anstrengungen gemacht, hierin Wandel zu schaffen.

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ESCHLIKON. Der Bahnübergang etwas unterhalb der Station Eschlikon bildet immer wieder Gegenstand des Gesprächs derjenigen, die ihn zu passieren haben. Vor dem Kriege wurden alle möglichen Anstrengungen gemacht, hierin Wandel zu schaffen. Auch die Gemeindebehörden taten alles, was ihnen zu Gebote stand, um einen besseren Bahnübergang zu schaffen. Leider blieben alle Bemühungen erfolglos. Nach wie vor haben wir die Bahnschranken, welche sehr verkehrshemmend sind. Wer je Gelegenheit hatte, an einem Abend, wenn die vielen Personen- und Güterzüge kursieren, zu sehen, wie gross die Verkehrshemmung ist, musste sich sagen, das sind unerquickliche und unhaltbare Zustände. Fussgänger, Fuhrwerke, Autos warten ungeduldig. Die Strasse Bichelsee–Eschlikon weist eben bedeutenden Verkehr auf. Es ist deshalb begreiflich, wenn Stimmen laut werden, welche verlangen, dass die Bundesbahnen entweder eine Unter- oder Überführung bauen. Soviel bekannt ist, wurden beide Projekte eingehendem Studium unterworfen. Am schwierigsten erscheint, eine Unterführung anzubringen. Das Gelände ist derart, dass dies auf grosse Schwierigkeiten stiesse, abgesehen, von den praktischen Nachteilen. Vorteilhafter klingt der Plan, den Bahnkörper tiefer zu legen, was bei der beidseitigen Steigung wohl ausführbar ist, so dass eine Überführung angebracht werden könnte. Es ist zu wünschen, dass nach dem Kriege allen Ernstes an die Lösung des Problems herangegangen wird.

ROMANSHORN. Eine geradezu rührende Geschwisterliebe bekundet Dienstmädchen Berta F. des Herrn Metzgermeister Geser. Seit Kriegsbeginn stehen fünf Brüder des Mädchens mit der deutschen Armee im Felde. Regelmässig versieht nun das Dienstmädchen die fünf mit dem Nötigsten, was der Soldat im Felde braucht und opfert hierfür den letzten Rappen ihres sauer verdienten Lohnes.

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