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Es wird feucht und warm

Bodenseewetter

Die russische Kaltluft, die uns vergangene Woche den bissig-kalten Nachwinter brachte, ist von milden Südwestwinden zurückgedrängt worden. Sie brachte uns Ende Februar die tiefsten Temperaturen dieses Winters mit minus 35 Grad in den Alpenhochtälern und minus 15 Grad im Unterland. Auf den wärmsten Januar seit Messbeginn vor 150 Jahren folgte ein um sieben Grad kälterer Februar. Er war damit deutlich zu kalt, und die Sonne hatte ein grosses Defizit aufzuweisen.

Diese Woche überwiegen feuchte Südwest- bis Westwinde. In rascher Folge driften Störungen vom Atlantik heran und sorgen für ein sehr wechselhaftes Wetter. Von heute bis Donnerstag kommt es immer wieder zu kurzen Regenphasen. Die erwarteten Niederschläge sind aber eher gering. Zwischendurch schaut auch immer wieder die Sonne durch die Wolken. Die Temperaturen bewegen sich in der ersten Wochenhälfte zwischen null und acht Grad. Damit kommt es nur am Morgen zu leichten Frösten.

Auch die zweite Wochenhälfte zeigt sich wechselhaft. Die Westwinde legen zu und transportieren in rascher Folge Feuchtepakete ins Bodenseegebiet. Hier kommt es immer wieder zu kurzen Regenphasen und sonnigen Abschnitten. Das Auffallendste ist die kraftvolle Erwärmung. Die Temperaturen klettern Freitag und Samstag auf 10 bis 15 Grad. Damit liegen sie deutlich über dem jahreszeitlichen Mittelwert. Am Sonntag gehen sie wieder zurück. (cf)

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