Es nicht allen recht machen

Andreas Müller, Kulturbeauftragter der Stadt Amriswil, geht davon aus, dass es nur eine verhältnismässig kleine Gruppe von Amriswilerinnen und Amriswilern ist, die sich mit den geplanten Stelen gar nicht anfreunden kann.

Merken
Drucken
Teilen

Andreas Müller, Kulturbeauftragter der Stadt Amriswil, geht davon aus, dass es nur eine verhältnismässig kleine Gruppe von Amriswilerinnen und Amriswilern ist, die sich mit den geplanten Stelen gar nicht anfreunden kann.

Viele könnten sich das Kunstwerk derzeit optisch nicht vorstellen. «Vielleicht müssen wir noch mehr und besser über die Hintergründe des Projekts informieren.»

«Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann», zitiert Andreas Müller ein bekanntes Sprichwort und hängt an: «Nicht einmal ein Künstler». Wie auch immer eine Kreiselgestaltung ausfalle, es würde immer auch Menschen geben, denen diese nicht gefalle.

Den Vorteil der Stelen sieht Andreas Müller darin, dass sie immer wieder neu gestaltet werden könnten. Gefällt die aktuelle Gestaltung nicht, besteht die Chance, dass es dafür die nächste tut. «Die Stelen sind eine gute Plattform, dass zu günstigen Konditionen Kunst umgesetzt werden kann.

Die derzeitigen Diskussionen über die Stelen findet er positiv: «Kunst will, dass man darüber redet.» Es sei doch sehr erfreulich, wenn bereits jetzt so viel über die Stelen gesprochen werde, bevor sie überhaupt aufgestellt seien.

Dass nicht das Amriswiler Kreiselkonzept mit Baum in der Mitte umgesetzt werden kann, liegt an den technischen Begebenheiten, die dies an der Alleestrasse ausschliessen. (rk)