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«Es kommt so viel zurück»

AMRISWIL. Als Chef de Service hat er früher viele bekannte Persönlichkeiten bedient. Heute arbeitet Christian Bundhun als Pflegehelfer – sein neuer Beruf ist für den 62-Jährigen Berufung.
Maya Mussilier
Die Arbeit mit betagten Menschen macht Christian Bundhun viel Freude. Er wirbt in der Curaviva-Informationskampagne für den Pflegeberuf. (Bild: Reto Martin)

Die Arbeit mit betagten Menschen macht Christian Bundhun viel Freude. Er wirbt in der Curaviva-Informationskampagne für den Pflegeberuf. (Bild: Reto Martin)

«Aus Liebe zur Menschheit.» Christian Bundhun muss sich die Antwort auf die Frage, weshalb er vor neun Jahren in die Pflege eingestiegen ist, nicht lange überlegen. Pflege sei für ihn Teil des Lebens und und bedeute für ihn Menschlichkeit, sagt Christian Bundhun. In diesem Beruf hat er seine Berufung gefunden. Spontan stellte er sich deshalb für die Werbekampagne von Curaviva zur Verfügung.

Mit Prominenten auf Reise

Gastlichkeit kommt für Christian Bundhun von Herzen. Das hat er schon in seinem Geburtsland Mauritius gelernt und in seiner Lehre als Kellner in Österreich gelebt, bevor er zwanzig Jahre bei der Schweizerischen Speisewagengesellschaft als Chef de Service tätig war. «Auch eine schöne Arbeit», sagt Christian Bundhun. Über all die vielen Jahre war er zuständig für die Betreuung prominenter Persönlichkeiten wie Pierce Brosnan oder Uli Hoeness auf der Reise durch die Schweiz und Europa sowie bei Staatsbesuchen. Trotzdem wagte er 2005 den Schritt in eine neue Richtung. Er verlagerte seine berufliche Laufbahn in den Pflegebereich. Seit 2007 arbeitet er nun schon als Pflegehelfer im Alters- und Pflegezentrum Amriswil. «Seither habe ich viele Weiterbildungen besucht und freue mich, ältere Menschen zu pflegen.»

Positives Lebensmotto

Christian Bundhun lebt nach seinem Lebensmotto «Aus jeder Situation das Positive ziehen». Seine positive Ausstrahlung wird denn auch von Mitarbeitern und Bewohnern gleichermassen geschätzt. Was der 62-Jährige besonders erfüllend findet: «Wenn Sie im Pflegeberuf arbeiten, bekommen sie so unendlich viel zurück.» Er bereue den Wechsel keinesfalls.

Seine Motivation bei der Kampagne mitzumachen, begründet Bundhun auch damit, dass er anderen Menschen Mut machen möchte. «Mit meinem Beispiel möchte ich aufzeigen, dass es möglich ist, einen zweiten Beruf zu lernen, auch wenn man nicht mehr ganz jung ist.»

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