Es ist an der Zeit, zu bauen

Der Entwurf des neuen Kreuzlinger Stadthauses ist gelungen. Der Bau ist repräsentativ, aber nicht protzig. Er gestaltet das Stadtzentrum, aber stiehlt der Kirche St. Ulrich nicht die Schau. Clever gelöst ist die Raumaufteilung.

Urs Brüschweiler
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Der Entwurf des neuen Kreuzlinger Stadthauses ist gelungen. Der Bau ist repräsentativ, aber nicht protzig. Er gestaltet das Stadtzentrum, aber stiehlt der Kirche St. Ulrich nicht die Schau. Clever gelöst ist die Raumaufteilung. Die Festwiese bleibt zum grössten Teil frei und bleibt so Kreuzlingens grüne Mitte.

Mit grob geschätzten 28 Millionen Franken für das Gebäude liegt man finanziell im erträglichen Rahmen. Ob sich die Stadt dieses Projekt leisten kann, darf sich nach den jahrelangen Millionen-Überschüssen sowieso niemand mehr ernsthaft fragen. Und wer die vier aktuellen Verwaltungsgebäude kennt, fragt sich auch nicht mehr, ob ein neues wirklich nötig ist. Fast 25 Jahre nach den ersten Planungen ist es für Kreuzlingen an der Zeit, ein Stadthaus zu bauen. So gesehen ist «Schlussstein» ein passender Name für das Projekt.

urs.brueschweiler @thurgauerzeitung.ch

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