Es gibt keine Begegnungszone

SULGEN. Jetzt sind die Bauarbeiten an der Schulstrasse und Metzgergasse in Sulgen abgeschlossen, allerdings ohne die gewünschte Tempo-20-Zone.

Monika Wick
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Gemeindeammann Andreas Opprecht freut sich über die erfolgreich abgeschlossenen Bauarbeiten. (Bild: Reto Martin)

Gemeindeammann Andreas Opprecht freut sich über die erfolgreich abgeschlossenen Bauarbeiten. (Bild: Reto Martin)

Schmuck sehen sie aus, die Metzgergasse und die Schulstrasse mit dem angrenzenden Pausenplatz vom Primarschulhaus im Oberdorf von Sulgen. Während der letzten Wochen wurden die Strassen- und Werkleitungen saniert, die Strassen mit einem neuen Belag versehen, akkurat Randsteine gesetzt und Sicherheitsabtrennungen zum Schulhausplatz errichtet. Am vergangenen Freitag hat die Firma Kibag die Baustelle geräumt – ein untrügliches Zeichen, dass die Arbeiten an diesem Projekt beendet sind.

Es gilt Tempo 30

Bei einem kleinen Festakt, zu dem die Bewohner der angrenzenden Strassen sowie die beteiligten Unternehmen mit ihren Handwerkern eingeladen wurden, übergab Gemeindeammann Andreas Opprecht die Schulstrasse und die Metzgergasse offiziell dem Verkehr und den Nutzern. «Allerdings wird es auf den Strassen nicht wie ursprünglich vorgesehen eine Begegnungszone mit der Tempobeschränkung 20 geben, sondern ein Geschwindigkeitslimit von 30 erlaubt. Der Kanton hätte das geringere Tempo nicht bewilligt», erklärte Opprecht.

Emil Harder, ehemaliger Baukommissionspräsident der Primarschulbehörde, freute sich sehr über die gute Zusammenarbeit der Schule und der Gemeinde bei diesem Projekt. «Die Kibag hat die Baustelle immer gut abgesichert, es sind uns keine Vorfälle bekannt», freut er sich über den reibungslosen Ablauf der Sanierung.

Laute Unterhaltung

«Ich hatte eine lange und laute Unterhaltung vor dem Haus», bemerkte Ernst Graf, Bewohner der Metzgergasse. Trotzdem windet er den Bauarbeitern ein grosses Kränzchen. «Immer waren sie bemüht, nur den notwendigen Lärm zu machen. Ausserdem waren die Arbeiter gehbehinderten Passanten gegenüber immer sehr hilfsbereit», sagte er weiter.

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