Es gibt einen Gegenvorschlag

Der Stadtrat möchte die Laubeggstrasse verlängern. Nicht alle Einwohner sind mit dem Bauprojekt zufrieden.

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Geplant: Verbindungsstrasse zwischen Bitziquartier und Laubegg (im Hintergrund). (Bild: Georg Stelzner)

Geplant: Verbindungsstrasse zwischen Bitziquartier und Laubegg (im Hintergrund). (Bild: Georg Stelzner)

106 Personen haben die Petition «Laubeggstrasse» unterzeichnet und bei der Stadtverwaltung eingereicht. Sie ersuchen den Stadtrat Bischofszell, die Verkehrsführung der geplanten Verbindungsstrasse Bitziring–Laubegg als Einbahnstrasse mit einer Breite von höchstens 4,5 m in Richtung West–Ost zu gestalten. Die Unterzeichnenden befürchten ein erhöhtes Gefahrenpotenzial und ein steigendes Verkehrsaufkommen. Der Gegenvorschlag der Petitionäre möchte diesen Risiken Einhalt gebieten. Das Projekt des Stadtrats sieht eine in beide Richtungen befahrbare Strasse mit einer Breite von 5 m vor. Es soll so die Option offen gehalten werden, nach Verkehrsmessungen und einer Versuchsphase nötigenfalls nachträglich eine Einbahnstrasse zu signalisieren.

Der Stadtrat unterbreitet den Stimmbürgern an der heutigen Gemeindeversammlung einen Kreditantrag über brutto 470 000 Franken. Er wird an diesem wie vorgeschlagen festhalten. Er verweist insbesondere darauf, dass eine neue Sammelstrasse zwischen Laubegg- und Bitzistrasse bereits seit zehn Jahren im behördenverbindlichen Richtplan festgelegt ist. Ausserdem sollen diverse Massnahmen zu einer Verkehrsberuhigung, einer besseren Übersichtlichkeit und zu einer höheren Verkehrssicherheit führen. Der Stadtrat hat allen Unterzeichnern der Petition schriftlich geantwortet und seine Überlegungen zum Projekt detailliert erläutert. (red./st)