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Es gibt ein positives Echo

In Erlen fehlen an zentraler Lage Wohnmöglichkeiten für Senioren. Der Gemeinderat schlug eine Neugestaltung des Raums beim Gemeindehaus vor und führte eine Umfrage durch.
Hannelore Bruderer
An der Aachstrasse 11 sind die Erler Gemeindeverwaltung und die Post untergebracht; eine andere Nutzung des Areals steht zur Diskussion. (Bild: Georg Stelzner)

An der Aachstrasse 11 sind die Erler Gemeindeverwaltung und die Post untergebracht; eine andere Nutzung des Areals steht zur Diskussion. (Bild: Georg Stelzner)

ERLEN. An der Gemeindeversammlung vom letzten November legte der Gemeinderat den Einwohnern eine neue Idee für die Gestaltung des Zentrums vor. Dort, wo sich das Gemeindehaus befindet, soll ein Gebäude für Senioren entstehen. «Derzeit können wir älteren Einwohnern im Zentrum keine seniorengerechte Wohnung anbieten», sagt Gemeindepräsident Roman Brülisauer. Auch das Alters- und Pflegeheim Eppishausen liegt ausserhalb des Ortskerns.

Kontakte aufrechterhalten

«Ältere Menschen, welche aus dem Dorfzentrum wegziehen und nicht mehr so mobil sind wie früher, verlieren schnell ihre gesellschaftlichen Kontakte», ist der Erler Gemeindepräsident überzeugt. «Im Dorfzentrum haben die Leute Einkaufsmöglichkeiten und Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Viele Senioren kaufen im Dorfladen ein, weil sie wissen, dass sie dort immer Bekannte treffen.»

Diese Fakten waren der Auslöser dafür, dass sich der Gemeinderat Gedanken über die zukünftige Entwicklung des Zentrums von Erlen gemacht hat. Nachdem er seine Ideen an der Gemeindeversammlung vom 26. Mai vorgestellt hatte, erhielten die Einwohner Gelegenheit, sich mittels Umfragebogen an der Ideenentwicklung zu beteiligen.

Insgesamt 45 Personen haben diese Möglichkeit genutzt. 28 Einwohner könnten sich mit einem Projekt Alterssiedlung an der Poststrasse anfreunden, 15 waren dagegen, und zwei nahmen dazu keine Stellung.

Mehrere Antworten waren bei der Frage nach der Nutzung eines Neubaus anstelle der heutigen Gemeindeverwaltung möglich. Sieben Stimmen entfielen auf die Nutzung als Alters- und Pflegeheim, 26 gab es für «Wohnen im Alter», acht für generationenübergreifendes Wohnen und je 14 für die Weiternutzung als Gemeindehaus und Post und für einen Mix aus den verschiedenen Varianten.

30 Personen fanden, dass der Gemeinderat die Idee weiterverfolgen und einen Projektierungskredit zuhanden der Gemeindeversammlung ausarbeiten soll, zehn Personen sprachen sich dagegen aus. Sieben Personen würden es begrüssen, wenn im Zentrum ein Café betrieben würde. Weitere Stichwörter waren Begegnungsraum, Mahlzeitendienst, Arzt und Spitex.

Varianten werden geprüft

Wie der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung informierte, hat er zulasten des Landkreditkontos die Liegenschaft Aachstrasse 11 und deren östlichen Bereich mit den Parkplätzen erworben. Ebenso die Parzelle 149, die an der Poststrasse gegenüber des Verwaltungsgebäudes liegt. Beide Grundstücke befinden sich in der öffentlichen Zone.

Mit dem Kauf ist sichergestellt, dass die Gemeinde Erlen über die Entwicklung an dieser zentrale Lage mitentscheiden kann. «Nach dem positiven Echo aus der Bevölkerung wird der Gemeinderat verschiedene Varianten für die Zentrumsgestaltung überprüfen», erklärt Roman Brülisauer. «Einen Zeitplan haben wir aber noch nicht.»

Roman Brülisauer Gemeindepräsident von Erlen (Bild: Andrea Kern)

Roman Brülisauer Gemeindepräsident von Erlen (Bild: Andrea Kern)

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