«Es entsteht etwas Neues»

WEINFELDEN. Mit dem gestrigen Spatenstich haben die Bauarbeiten am Primarschulhaus Elisabetha Hess in Weinfelden begonnen. Auch die 170 Schüler des Schwärze-Schulhauses griffen zum Spaten.

Mario Testa
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Schwärze-Schulleiter Michi Münger und Primarschulpräsident Thomas Wieland beobachten die Schülerinnen und Schüler beim Spatenstich. (Bild: Mario Testa)

Schwärze-Schulleiter Michi Münger und Primarschulpräsident Thomas Wieland beobachten die Schülerinnen und Schüler beim Spatenstich. (Bild: Mario Testa)

Die Kleinen machen's vor. Sie nehmen den Spatenstich wörtlich und schaufeln um die Wette – sofern sie den Spaten denn auch in den schweren Boden rammen können. Alle Primarschüler und Kindergärtler vom Schulhaus Schwärze, eingekleidet in Spatenstich-T-Shirts, beteiligen sich mit Vertretern der Schulbehörde, Baukommission und Baufirma am ersten Akt zum Bau ihres künftigen Schulhauses Elisabetha Hess.

Grosses Projekt birgt Risiken

«Ich freue mich sehr, dass ab heute hier etwas Neues entsteht. Gleichzeitig birgt ein so grosses Projekt natürlich auch die Gefahr, dass nicht alles wie am Schnürchen läuft», sagt Thomas Wieland im Nieselregen zu den vielen Gästen am Spatenstich. Der Weinfelder Primarschulpräsident wünscht sich vor allem eine unfallfreie Bauzeit. «Das wäre mein einziger Wunsch, wenn ich heute einen frei hätte.» Den Bezugstermin und das Budget einzuhalten, sei ja ohnehin Auftrag und nicht Wunsch.

Wolfgang Bosshart, Vertreter des Generalunternehmens Implenia, schliesst sich Wieland an und betont mit Blick auf den Vergabekampf zwischen HRS und Implenia: «Ihr werdet den Entscheid für uns nicht bereuen.»

Wichtige Entscheide von früher

Gemeindepräsident Max Vögeli geht in seinen kurzen Worten auf die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Gemeinde ein und lobt die Arbeit seiner Vorgänger. «Dass dieses Land für ein neues Schulhaus zur Verfügung steht, dafür wurde schon vor vielen Jahren die Voraussetzung geschaffen.»

Den Abschluss der Redner macht Michi Münger, Leiter des Schwärze-Schulhauses. «Bisher sorgte das Projekt bei uns vor allem für viele Fragen und aussergewöhnliche Aufgabenstellungen. Aber nun liegt die Zeit der Fragen hinter uns, und wir freuen uns auf das neue Schulhaus», sagt er. Es erfülle die neuen Ansprüche der Schule, die einem steten Wandel unterworfen sei, beispielsweise Gruppenräume zu jedem Schulzimmer und Räume für die Tagesschule. Münger hält aber auch fest: «Wir haben mit der Schwärze eine gute Schule, fühlen uns wohl im Team und im Quartier.»