Ersatz für alten Parkraum schaffen

Wo wird man künftig in der Stadt Arbon parkieren können – und was darf es kosten? Die FDP hat Parteigänger und Interessierte zur öffentlichen table politique mit Stadtammann Martin Klöti eingeladen.

Hedy Züger
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arbon. Mit dem neuen Parkierungsreglement gehen Vorbehalte einher. Das neue Reglement ist in der Vernehmlassung. Der Zeitpunkt sei da, sich zu informieren und Fragen anzubringen, sagte Parteipräsidentin Silke Sutter Heer vor der FDP. Diese möchte wieder mehr auf die Bürger eingehen und offeriert ihnen zu Aktualitäten eine öffentliche table politique. Erstes Thema war das erstellte Papier, das sich dem Parking in Arbon widmet.

Gebietstypen

Der Parkierplan – farbig markiert die verschiedenen Quartiere – sieht fünf Parkierregionen vor. Später sollen zwei Parkhäuser folgen. Dieser Plan wurde den Teilnehmenden der table politique auch abgegeben, er ist für Diskussionen rund ums Kurz- oder Langzeitparkieren, auch im privaten Kreis, unerlässlich. Das Reglement erfasst die Situation rund um das ruhende Auto in ganz Arbon: Altstadt und Neustadt werden als Gesamtheit eingeteilt.

Für die Altstadt steht aber am meisten auf dem Spiel, der Reiz der alten Häuser – Wohnen, Flanieren, Einkaufen – wird durch verkehrsberuhigte Gassen deutlich gehoben.

In restaurierte Wohnungen soll eine potentere Klientel für die Geschäfte einziehen. Diese Gesamtansicht vermittelte Stadtammann Martin Klöti.

Reihenfolge einhalten

Der kommunale Richtplan sowie Vorgaben des Bundes in Verbindung mit der NLK spielen ebenfalls eine Rolle: Arbon ist nicht frei in seiner Planung, das Managementkonzept für den Parkraum musste die Behörde beim Bund einreichen. Bewirtschaftetes Parkieren – mit Gebühr – gilt längst national und international. «Ein substanzielles Thema, ein Quantensprung der Lebensbedingungen», sagte Klöti. «Wir müssen mit dem ruhenden Verkehr anders umgehen.»

Die planenden Organe überlegen sich die Entwicklung in allen denkbaren Richtungen, die Benutzung der Tiefgarage Rosengarten an Wochenenden wird verhandelt. Die Parkhäuser Römerhof und Engelplatz bleiben im Planungsdossier.

Fazit: Erst wenn ein adäquater Parkraum angeboten werden kann, wird der Parkraum an der Oberfläche aufgelöst.

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