Erneut Kritik an Parkplatzregime

Gegen die Verlängerung der provisorischen Bewilligung für den Parkplatz auf dem Sportplatz beim BBZ ist beim Bauamt Weinfelden eine Einsprache eingegangen.

Urs Brüschweiler
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weinfelden. Markus Schär spart in seiner Einsprache nicht mit Kritik am BBZ. Er ist der Eigentümer einer Liegenschaft an der Paul-Reinhart-Strasse in Weinfelden, welche über die nur einspurig befahrbare Falkenstrasse erschlossen ist. «Die Erfahrungen in den letzten Jahren zeigen, dass dieses Provisorium nie hätte bewilligt werden dürfen», schreibt er. Seit dem Beginn der Arbeiten für den Erweiterungsbau im Jahre 2005 wird der rote Sportplatz neben der Turnhalle als Schülerparkplatz genutzt. Die rund 50 Parkplätze hätten zu sehr viel Suchverkehr geführt. Seit längerem machte sich deshalb Unmut breit unter Quartierbewohnern. Gegen die erste Auflage der Verlängerung dieses Provisoriums bis 2013 waren bereits zwei Einsprachen gemacht worden. Die aktuelle zweite Auflage sah eine Aufteilung des Platzes vor. 28 Parkplätze für Schüler mit der bisherigen Zufahrt und davon klar abgetrennt der Platz für die Bauarbeiter mit einer neuen Zufahrt von Süden (Tagblatt berichtete).

Vertrauen verloren

Keine befriedigende Lösung, fand Markus Schär und erhob Einsprache. Der Suchverkehr führe zu Lärm und zu «ärgerlichen bis gefährlichen Situationen». Ausserdem hätten die Erfahrungen gezeigt, dass das BBZ die Regeln auf dem Parkplatz nicht durchsetze. Deshalb habe er das Vertrauen in dessen Führung verloren, «dass sich die Situation bei einer Einschränkung des Angebots an Parkplätzen entschärft». Wenn das Provisorium 2013 auslaufe, gebe es keine andere Lösung, deshalb sei der Parkplatz sofort aufzuheben, so Schär. Ausserdem sei der Kiesplatz im Westen des BBZ 2005 aufgehoben worden, mit dem Versprechen, mit der Tiefgarage im Neubau Ersatz zu schaffen. Seit dessen Eröffnung gebe es deshalb keine Rechtfertigung mehr für das Provisorium.

Aussprache angesetzt

Beim Kanton habe man die Einsprache zur Kenntnis genommen, sagt Projektleiter Andreas Kern. In den nächsten Wochen finde dazu eine Sitzung mit Regierungsrat Jakob Stark, Gemeindeammann Max Vögeli, dem Weinfelder Bauamt und dem Departement für Bau und Umwelt statt.