Ermuntern und fördern

Tips fürs Üben und die richtige Instrumentenwahl vom Leiter des Musikkollegiums, Martin Preisser.

Markus Bösch
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Wenn ein Kind sich auf das Abenteuer Musik einlässt und ein neues Instrument lernt, soll die Freude daran im Vordergrund stehen. «Ziel jeder Kunst ist es, die Heiterkeit und das Staunen zu erfahren und zu fördern», sagte Martin Preisser kürzlich an einem Abend für Eltern, deren Kinder neu in die Romanshorner Musikschule eintreten.

Lernen und feiern

Selbstverständlich brauche jedes Üben Zeit und Geduld, von den Kindern und auch von den Eltern.

Dabei sei Regelmässigkeit das A und O, will heissen: Lieber täglich eine Viertelstunde als zwei Stunden pro Woche am Stück. Und die Eltern spielen eine wichtige Rolle beim Erlernen eines Musikinstrumentes: «Sie sind die liebevollen Begleiter, die nachfragen, Anteil nehmen an den Erfahrungen ihrer Kinder, wenn sie sich selbst beim Musizieren erfahren», so Preisser.

Dieses positive und ermunternde Dabeisein helfe, wenn Kinder Vorgegebenes üben und dabei auch ausprobieren und tüfteln dürfen. Neben dem eigentlichen Lernen der Techniken und Melodien gelte es auch immer wieder, die Musik, das Gelernte zu feiern.

Ab und zu eine Unterrichtsstunde zu besuchen, sei gut möglich und fördere auch den Kontakt und den Austausch zwischen Lehrperson und Eltern.

Das richtige Instrument

Und auch bei der Auswahl des richtigen Instrumentes seien die Lehrkräfte gern behilflich. Sollte sich der Wechsel zu einem anderen Instrumententyp aufdrängen, sei dies immer nach einem Semester möglich.

Das Musikkollegium plant weitere Elternabende zu Themen rund ums Musizieren: «Damit können wir ein positives Bild unserer Musikschule vermitteln und den Kontakt fördern», ist der Schulleiter überzeugt.