Ermatinger Wald mit den meisten Eichen im Kanton Thurgau

Das Interesse aus der Bevölkerung am Waldumgang war riesig. Mehr als hundert Interessierte trafen sich am Samstag, um sich über den ökonomischen und ökologischen Nutzen sowie die sozialen Funktionen (Erholung/Freizeit) des Ermatinger Waldes zu informieren.

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Das Interesse aus der Bevölkerung am Waldumgang war riesig. Mehr als hundert Interessierte trafen sich am Samstag, um sich über den ökonomischen und ökologischen Nutzen sowie die sozialen Funktionen (Erholung/Freizeit) des Ermatinger Waldes zu informieren. Die kompetenten Referenten waren Revierförster Werner Kreis und sein Nachfolger Sebastian Bänteli. Themenschwerpunkt war die Eiche. In Zusammenarbeit mit dem Bund hat der Kanton Thurgau ein Programm zur Förderung der Eichen in die Wege geleitet. Dabei geht es um die Erhaltung und Erhöhung des bestehenden Eichenanteils und um die Ausweitung der Areale für diesen Baum aus der Familie der Buchengewächse. Ökonomisch ist das Eichenholz ein wertvoller Rohstoff für die Holz- und Möbelindustrie und die Bäume beherbergen eine ungewöhnliche Vielfalt an Insekten und Vögeln. Mit einem Anteil von 20 Prozent hat der Ermatinger Wald das grösste Eichenvorkommen im Kanton. (hz)