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ERMATINGEN: Stedi in der Planungsschlaufe

Der Kredit für die Sanierung kommt erst im Februar 2018 an eine Gemeindeversammlung. Bei der Vorprüfung gab es Wünsche nach Korrekturen von Natur- und Heimatschutz sowie der Denkmalpflege.

«Den sportlichen Terminplan für eine Abstimmung über die Stedisanierung können wir nicht einhalten», muss Gemeindepräsident Martin Stuber eingestehen. Ursprünglich war vorgesehen, das Thema an der Budgetversammlung im November zu diskutieren. Grund sind Änderungswünsche, die im Zuge der Vorprüfung durch den Kanton eingegangen sind. Natur- und Heimatschutz sowie die Denkmalpflege wollten Korrekturen. Für Martin Stuber kommt das zu «einem unglücklichen Zeitpunkt, weil das Projekt schon durchgeplant war». Für ihn ist aber auch klar, dass man ein Konzept wolle, das den Wünschen Rechnung trägt. Auch deshalb sei ein Landschaftsarchitekt zur Begleitung der weiteren Planungen zugezogen worden.

Das Gesamtprojekt ist allgemein unbestritten

Die Einwände der Ämter betreffen die Materialisierung der Aussenmole, die sich im Besitz des Kantons befindet. Bemängelt werde auch die Erweiterung und die Anbindung des Hafens Stedi Ost. Ausserdem fehle dem Kanton ein kleinstrukturierter Übergang der Stedi zum Ortsbild. «Dies ist die Folge der Verbreiterung der Stedi, die im Ideenwettbewerb bereits gewünscht wurde», erklärt Planer Reto Mästinger. Denn die Stedi solle nach der Sanierung Veranstaltungen Platz bieten, ohne dass die Parkplätze dafür beansprucht werden müssten. «Es geht jetzt um kleine bauliche Massnahmen. Das Projekt ist allgemein unbestritten», meint Martin Stuber. Derzeit würden vier Varianten ausgearbeitet, über welche die Baukommission entscheide. Stuber spricht von einer «Planungsschlaufe, die nicht tragisch ist, aber leider zu den Verzögerungen führt». Der bewilligte Planungskredit von 385000 Franken sollte aber ausreichen, zeigte sich Reto Mästinger überzeugt. Noch keine Aussage machen können beide über die finanziellen Folgen für den Baukredit. «Die gewünschten Änderungen fliessen nun ein, dann wird neu gerechnet», meint Mästinger. Bisher gehe der Gemeinderat von den bereits kommunizierten Kosten von 7,04 Millionen Franken aus, erklärt Martin Stuber. Der Kanton werde sich wie versprochen an der Sanierung der Aussenmole beteiligen.

Ziel sei es nun, die Planungen für die Sanierung im November abzuschliessen. Danach würden die Kosten berechnet. Für die Ermatinger Stimmberechtigten gebe es eine Informationsveranstaltung, wahrscheinlich Ende Januar, Anfang Februar. «Wir hoffen, dass wir die detaillierte Botschaft dann schon vorlegen können», erklärt Martin Stuber. Eine ausserordentliche Gemeindeversammlung finde in der zweiten Hälfte Februar 2018 statt. Reto Mästinger ist zuversichtlich, «dass wir bei einer Zustimmung zum Kredit und nach einer vorliegenden Baubewilligung mit den Arbeiten im Herbst 2018 beginnen können».

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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