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ERMATINGEN: Rein in die Kisten und los

Fabian Fehr aus Müllheim ist der Sieger des 35. Seifenkistenderbys. Er holte sich Platz eins, knapp vor der einheimischen Jenny Kressebuch.
Margrith Pfister-Kübler
Mit Startnummer 38 ist Noemi Jauslin auf der Strecke unterwegs. (Bild:)

Mit Startnummer 38 ist Noemi Jauslin auf der Strecke unterwegs. (Bild:)

Die Stimmung am Sonntag war grossartig. Die Rennstrecke zählt mit 1200 Metern – von Fruthwilen bis zum Schulhaus Ermatingen – zu den Längsten im 20 Rennen umfassenden Lista-Cup. Bei einer Höhendifferenz von 80 Metern und eingebauten Hindernissen verlangt sie den Piloten einiges ab. Im Fahrerlager an der Weingartenstrasse in Fruthwilen war die Anspannung spürbar. Fast immer sind es ganze Familien, die für die Infrastruktur besorgt sind. Das Derby verlief unfallfrei, was auch der klugen Streckenführung zu danken ist.

Die Teilnehmer kamen aus der ganzen Schweiz, sogar aus Vorarlberg sind Seifenkistenfreaks angereist. 59 Buben und Mädchen gingen an den Start, aufgeteilt in drei Rennläufe.

Neue Piloten sind gesucht

«Leider gibt es viel zu wenig Fahrer. Wir wünschen uns, dass wieder vermehrt Einheimische teilnehmen. Früher war unsere Region am Seifenkistenderby sensationell gut vertreten», sagte Ursula Wattinger, Mediensprecherin des Derbys. Die Infrastruktur ist auf eine grosse Beteiligung angelegt. Sechs Vorstandsmitglieder und rund 50 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz für 59 Seifenkistenfahrer.

Die Teilnehmer lobten die Organisation und die Verpflegung. Viele Zuschauer kamen extra wegen den Fischchnusperli. Entlang der Strecke waren Verpflegungsposten installiert und die Wege für Fussgänger gesichert. Der Präsident Hans-Rudolf Seehofer weckte mit seinen Führungsqualitäten den Teamgeist. Unter den wachsamen Augen der Helfer wurden die Ausrüstungen gesichert. Der hohe Spassfaktor und ein grosszügiger Gabentisch setzten noch eins drauf. Bei den anfeuernden Fans entlang der Strecke befanden sich auch solche, die einst selbst in den rasenden Kisten sassen: «Über ein Dutzend Mal bin ich selber gefahren», sagt der Salensteiner Ex-Gemeindepräsident Roland Nothhelfer. 14-mal kam der Schweizer Meister aus der IG Ermatingen.

Margrith Pfister-Kübler

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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