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ERMATINGEN: Nicht nur das Bier ist ausgegangen

Mehr als 3000 Besucher erschienen am Segler- und Fischerfest. Sie genossen Fischspezialitäten und liessen sich auch von der Flaute die Laune nicht verderben.
Schönes Wetter und leckere Fischchnusperli: Das Segler- und Fischerfest zieht viele Besucher an. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Schönes Wetter und leckere Fischchnusperli: Das Segler- und Fischerfest zieht viele Besucher an. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

«Wir sind völlig ausverkauft, auch das Bier ist uns ausgegangen», sagt Richard Angehrn, Präsident des Fischervereins Untersee, am späteren Sonntagnachmittag. Mehr als 3000 Besucher kamen an das traditionelle Segler- und Fischerfest: Am Samstag rund 2000, am Sonntag etwas über Tausend, so die Schätzung von Angehrn.

Um die vielen Gäste zu bewirten, standen über 100 Helfer im Einsatz. Ein Teil waren Mitglieder des Fischervereins Untersee, die restlichen Helfer stellte der Ermatinger Segelclub ESC. Der kulinarische Liebling waren die Felchenchnusperli, gefolgt von den gemischten Fischtellern mit Hechttranchen, gebackenem Kretzer und Zanderfilet und Felchenmoussebrötli. Die Berufsfischer Wolfgang Ribi und Fredy Fahrni lieferten rund 300 Kilo Fisch. Salate, Süsses, Bratwürste ergänzten die Speisekarte. Natürlich durfte auch der Wein nicht fehlen.

«Die hohe Qualität und die Atmosphäre an diesem Fest zieht sowohl Familien als auch ältere Menschen an», schwärmte eine Gruppe junger Leute. Hier treffen sich Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zu Gesprächen und Begegnungen.

Mary Sauter vom Kehlhof meinte: «Dieser Anlass gehört einfach zum Sommer.» Peter Wälli und Beatrice Haller aus Rothenhausen kommen jedes Jahr, um «am Hafe une hocke und Chnusperli esse». Menschen treffen und sich austauschen können, leckeres Essen und guter Wein aus der Region, das gefällt den Ermatingern Jacqueline Geiger und Jürg Fund. Viele kamen per Boot ans Fest.

Die für Samstagnachmittag angekündigte Regatta hat allerdings wegen Flaute nicht stattgefunden. «Wir lagen windmässig genau zwischen dem Ostwind im Obersee und dem Westwind im Untersee. Hier war tote Hose», klagte Jürg Singer, Präsident des Ermatinger Segelclubs ESC. Trotzdem sind die Veranstalter mit dem Fest zufrieden.

Margrith Pfister-Kübler

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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