ERMATINGEN: Inputs für den Zmorge

Am samstäglichen Buuremarkt luden rund 20 lokale Anbieter mit lokalen Produkten zum Marktbummel ein.

Achim Holzmann
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Berufsfischer Fredy Fahrni feuert den Fischräucherofen ein und informiert die Besucher über sein Handwerk. (Bild: Achim Holzmann)

Berufsfischer Fredy Fahrni feuert den Fischräucherofen ein und informiert die Besucher über sein Handwerk. (Bild: Achim Holzmann)

Essen in allen Variationen, aber nicht nur das. Ein Gartenbaubetrieb aus Lengwil lieferte mit extravaganten Blumengestecken die passenden Inputs für einen schön gedeckten Frühstückstisch. Bei den «Ermatinger Backwybern» gab es am Samstag eine breite Auswahl an Brot und Brötchen. Mehr als 280 Sorten Konfitüre und 50 Sorten Sirup boten Elli Hilzinger und Rolf Vonaesch an. Die beiden Gachnanger waren zum ersten Mal am Ermatinger Buuremarkt.

Die einheimischen Produzenten verkauften Käse, Joghurt und Aufschnitt. Die Ermatinger Weinbauern boten dazu als Alternative zum Champagner prickelnde Schaumweine, dazu passend Thurgauer Kaviar in Form von Raps-Samen. Berufsfischer Fredy Fahrni feuerte vor Ort den Fischräucherofen ein und zeigte den staunenden Marktbesuchern sein Traditionshandwerk. Fahrni betonte, dass für ein gutes Räucherergebnis alles stimmen muss: «Die Vorbereitung der Forellen, die Holzauswahl, die Ofentemperatur und die Räucherdauer.» Nachdem die Fische zubereitet sind, landen sie zuerst für zwei Stunden in einer Salzlake. «Anschliessend werden sie zum Trocknen aufgehängt und kommen für zwei Stunden in den 90 Grad heissen Räucherofen.»

Bioprodukte stehen hoch im Kurs

Einen besonderen Stellenwert hatte das Marktsortiment aus biologischem Anbau. In dieser Sparte gab es frisches Gemüse, Brot und Backwaren zu kaufen.

Beim Buuremarkt herrschte am Samstag eine gute, familiäre Stimmung. Der gelungene Marktbesuch endete bei einem Glas Wein vom einheimischen Weinbauer, bei einer Wurst vom Grill oder bei einer Buurehof-Glace vom Sonnenhof.

 

Achim Holzmann

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch