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ERMATINGEN: Grosses Interesse an der Stedi

Nach der Sanierung und Verbreiterung wird die Schifflände zum Platz der Begegnung. Dazu kommt ein grösserer Hafen und eine neue Mole. Der nächste Schritt ist der Projektierungskredit.
Kurt Peter
Vertreter des Siegerteams: Andreas Hermann und Reto Mästinger mit dem Gemeindepräsidenten Martin Stuber (Mitte). (Bild: Kurt Peter)

Vertreter des Siegerteams: Andreas Hermann und Reto Mästinger mit dem Gemeindepräsidenten Martin Stuber (Mitte). (Bild: Kurt Peter)

ERMATINGEN. «Die heutige Informationsveranstaltung ist wichtig, weil mit der Abstimmung über den Projektierungskredit von 385 000 Franken die Weichen für die Sanierung der Stedi gestellt werden», sagte Gemeindepräsident Martin Stuber am Montagabend in der vollen Mehrzweckhalle. An der Gemeindeversammlung vom 23. November steht der Kredit auf der Traktandenliste. «Die Stedi-Sanierung ist eine wichtige Sache für die Gemeinde und ich hoffe, dass auch der Baukredit eine Zustimmung bekommt», erklärte Stuber.

Anschliessend blickte Gemeinderat Thomas Ribi auf den Projektverlauf zurück. Dieser begann mit einem Grobkonzept des Gemeinderates 2013. Ab Februar 2014 gab es eine Umfrage, bei der sich 98 Prozent der 261 eingegangenen Fragebogen dafür aussprachen, dass «mit Stedi und Hafen etwas getan werden muss», wie es Ribi ausdrückte. Am Studienauftrag beteiligten sich acht Teams. Drei kamen in die Auswahl, und im letzten Juni wurde das Projekt «Fernsicht» als bestes präsentiert.

Während dessen Ausstellung im Vinorama seien Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge eingeflossen. «Diese werden wir soweit möglich in der nächsten Phase berücksichtigen», sagte Ribi. Das am Montag vorgestellte Projekt konnte diese Änderungen noch nicht berücksichtigen.

Reto Mästinger stellte als Vertreter des Siegerteams Ingenieurbüro Planimpuls/Planium Umwelt GmbH und Architekturbüro Andreas Hermann das Projekt «Fernsicht» vor. Die Anforderungen aus dem Wettbewerb bezeichnete er als Ausgangslage und ein «Wunschkonzert der Gemeinde». Dazu gehörten der Begegnungsplatz, 120 Liegeplätze, die Mole sowie die Anhebung des Stedi-Niveaus. Wobei die Gestaltung der Stedi im Mittelpunkt gestanden habe, dies als «Zentrum am Hafen».

Keine pompöse, sondern harmonische Anpassung

Ermatingen habe eine einmalige Chance, dies umzusetzen, sagte Mästiger. Die Stedi werde laut «Fernsicht» verbreitert und bekomme eine neue Form. Der Zugang zu den Stegen im Hafen und zum Bojenfeld Ost sei ab der Stedi gedacht. Das Planerteam wolle zeigen, welche Funktion die Stedi habe, nicht pompös sondern harmonisch angepasst. Der Festplatz habe eine Grösse von 20 mal 20 Metern, die 40 Parkplätze könnten auch bei Veranstaltungen genutzt werden.

Die sanitären Anlagen, Duschen und Lagerraum werden im Zollhaus untergebracht. Ein geschützter und gedeckter Wartebereich soll bei der Anlegestelle realisiert werden. «Optional ist auch ein Café möglich, es gehört allerdings nicht zum Planungsbereich», erklärte Mästinger. Die Sanierung der Anlage sei in Etappen möglich, Priorität hätten sicher die eigentliche Stedi-Sanierung und die Sanierung der Hafenmole, ergänzte er.

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