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ERMATINGEN: «Fernsicht» macht Stedi schöner

Die Schifflände in Ermatingen wird nicht nur saniert, sondern auch leicht vergrössert. Eine Jury hat das Projekt der Planimpuls AG, Planium Umwelt GmbH und Architekt Andreas Hermann zum Sieger gekürt.
Nicole D'orazio
Freut sich auf die Sanierung der Stedi: Der Ermatinger Gemeindepräsident Martin Stuber steht vor der Tafel mit den Plänen und Bildern des Siegerprojekts. (Bild: Donato Caspari)

Freut sich auf die Sanierung der Stedi: Der Ermatinger Gemeindepräsident Martin Stuber steht vor der Tafel mit den Plänen und Bildern des Siegerprojekts. (Bild: Donato Caspari)

ERMATINGEN. Momentan steht die Stedi in Ermatingen unter Wasser. Der Gemeinderat beschäftigt sich derzeit aber nicht nur deswegen mit ihr. Denn die Schifflände ist in die Jahre gekommen und weist viele Mängel auf. Sie hat sich zum Beispiel um 60 Zentimeter abgesenkt und hat Risse. Die Hafenmole, die nur von der kantonalen Fischereiverwaltung, Anwohnern und Gästen genutzt wird, soll zudem besser ausgelastet werden. Dazu soll eine Steganlage für Bootsliegeplätze eingebaut werden.

Die Gemeinde Ermatingen hat dafür nach einer Befragung der Bevölkerung sowie mehreren Workshops über die Zukunft der Stedi einen nicht-anonymen Studienauftrag ausgeschrieben. Elf Teams – bestehend aus einem Wasserbauingenieur und einem Architekten – haben sich beworben. Nach einer Präqualifikation durften drei Bewerber ein ausgearbeitetes Konzept einreichen. Nun hat eine siebenköpfige Jury den Sieger auserkoren: Das Projekt «Fernsicht» von der Kreuzlinger Planimpuls AG in Zusammenarbeit mit der Planium Umwelt GmbH und dem Architekten Andreas Hermann.

Stedi als Ort der Begegnung

«Alle drei Projekte waren sehr gut. Die Teams haben unsere Korrekturen alle umgesetzt. Am Schluss haben Details entschieden», sagte Martin Stuber, Gemeindepräsident von Ermatingen, am letzten Freitag an einer Medieninformation. Dass der Sieger aus der Region kommt, sei kein Kriterium gewesen, betont er. «Uns hat überzeugt, dass in diesem Vorschlag der Schwerpunkt auf die Stedi als Ort der Begegnung sowie die heutige Nutzung gelegt wurde.» Die Schifflände werde leicht vergrössert, wodurch es möglich wäre, die kleineren Feste unter den Bäumen und nicht mehr auf dem Vorplatz zu veranstalten. «Die rund 60 Bootsplätze wurden parallel zur Stedi angelegt. Die schmale Seite der Boote zeigt zur Stedi hin. Das beeinträchtigt den Ausblick weniger», sagte Stuber. Der hintere Teil der Mole ist weiterhin für die Fischereiverwaltung sowie die Anlieger.

Platz ausserhalb der Mole

Das Projekt beinhaltet zudem ein Wartehäuschen für die Schiffspassagiere und den Einbau sanitärer Anlagen im Zollhaus, das der Gemeinde gehört. Die Anzahl Parkplätze bleibt gleich. «Was mir auch sehr gut gefällt, ist, dass es aussen an der Hafenmole zusätzlichen Platz zum Verweilen gibt.»

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