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ERMATINGEN: Damit sie weiterquaken

Frösche und Kröten sind wieder unterwegs zu ihren Laichplätzen. Die Rettungsgruppe sucht dringend freiwillige Helfer.
Diese Kröte wurde bei Neuwilen gerettet. (Bild: Marion Gessner)

Diese Kröte wurde bei Neuwilen gerettet. (Bild: Marion Gessner)

«Im letzten Jahr haben wir ab März in der Region Ermatingen 3284 Kröten eingesammelt und sicher zum Seeufer gebracht», sagt Sandra Kneubühler beim Treffen der Amphibien-Rettungsgruppe Kreuzlingen und Umgebung, die zum Tierschutzverein Kreuzlingen gehört. «Was uns irritiert hat, ist, dass wir dann im Sommer nur rund 40 Junkröten auf ihrer Wanderung einsammeln konnten.» Sonst seien es Tausende, die sich vom Untersee in Richtung Wälder auf den Weg machen. Vielleicht sei der Laich beim Kälteeinbruch im April verfroren, mutmasst sie. «Wir hoffen, dass es dieses Jahr wieder mehr sein werden.»

Von Tägerwilen bis Ermatingen sind fast nur Kröten unterwegs. Da das Gebiet so weitläufig ist, macht es das Einsammeln schwierig und beschwerlich. «Wir sind sehr froh, dass uns das kantonale Tiefbauamt mit dem Aufstellen der Hage unterstützt», erzählt Kneubühler weiter. «Das ist uns eine grosse Hilfe.» Eine weitere tolle Unterstützung habe man durch die Stiftung Alice Wartemann erhalten, welche eine Stopprinne bei der Hauptstrasse finanziert hat. Auch erhofft sie sich, dass einige Kröten in den neuen Weihern im Ermatinger Wald bleiben und dort laichen werden.

Die Gemeinde Langrickenbach hilft mit

In Neuwilen war letzte Saison schlecht. «Wir haben dort nur 1000 Tiere eingesammelt. Das sind erschreckend wenige», sagt Marion Gessner. Dafür hätte sie Seefrösche, die eigentlich nicht in das Gebiet gehören, gefunden. In Lengwil hätte man letztes Jahr zum ersten Mal seit langem wieder Tiere gerettet. Wie auch in Zuben und Langrickenbach, wo die Gemeinde mit den Hagen mithelfe. «Das ist super», freut sich Gessner. «Wir erwarten dort 1000 bis 1500 Tiere.» Damit die Amphibien jedoch auch wirklich vor den Fahrzeugen gerettet werden könnten, benötige die Gruppe noch dringend Freiwillige. «Es wäre schön, wenn sich noch einige finden würden, vor allem in Ermatingen», sagt Gessner.

Nicole D’Orazio

nicole.dorazio@thurgauerzeitung.ch

Hinweis

Wer bei der Amphibien-Rettungsgruppe mithelfen möchte, meldet sich bitte bei Marion Gessner unter 076 525 06 45.

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