Erler Hauswarte sind unbescholten

ERLEN. Die beiden Hauswarte der Schule Erlen sind unschuldig. Dies teilte die Schulbehörde gestern in einer Medienmitteilung und einem Brief an die Eltern mit.

Inge Staub
Merken
Drucken
Teilen
Die beiden Hauswabwärte der Schule Erlen dürfen ihre Arbeit wieder aufnehmen. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE)/Symbolbild)

Die beiden Hauswabwärte der Schule Erlen dürfen ihre Arbeit wieder aufnehmen. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE)/Symbolbild)

Die Staatsanwaltschaft hat in beiden Fällen eine Nichtanhandnahmeverfügung erlassen, was bedeutet, dass keine Strafuntersuchungen eingeleitet werden. "Folglich waren keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten gegeben. Damit sind beide Mitarbeiter rechtlich völlig unbescholten", so die Behörde.

Keine sexuellen Handlungen
Sie hatte die beiden Hausmeister vor zweieinhalb Monaten freigestellt. Während der Sommerferien hatte die Schule anonyme Emails erhalten, in denen schwere Vorwürfe erhoben wurden. Einem der Hauswarte wurde vorgeworfen, sexuelle Handlungen mit Kindern getätigt zu haben. Die Schule äussert sich um Inhalt der Untersuchung nicht.

Die Schulbehörde hatte Strafanzeige gegen die beiden Hauswarte eingereicht. Die Ermittler fanden keine Beweise, die die Vorwürfe belegen würden. "Die Tatbestände haben sich nicht bewahrheitet", sagt Stefan Haffter, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Thurgau. Schulbehörde und Schulleitung betonen: "Wir sind beruhigt, dass sich die Vorwürfe nicht erhärtet haben."

Die Untersuchungen hätten bestätigt, dass die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler jederzeit vollumfänglich gewährleistet war. "Die Schule ist sehr erleichtert, dass die beiden Hausmeister unbescholten sind", sagt Herbert Wyss, der als Krisenmanager engagiert worden war. Die beiden Hauswarte werden ihre Arbeit nächste Woche wieder aufnehmen.

Täter noch unbekannt
Noch nicht geklärt ist, wer die anonymen Emails verschickt hat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Unbekannt. Sollte der Täter gefasst werden, könnten ihm verschiedene Handlungen zur Last gelegt werden: Verleumdung, üble Nachrede, Beschimpfung oder falsche Anschuldigung.