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ERLEN: Dorf soll für Einwohner attraktiv bleiben

Die Gemeinde hat im Stockwerkeigentum die Metzgerei Hubschmid gekauft.

«Mir ist bewusst, dass diese Entscheidung nicht allen gefällt», erklärt Gemeindepräsident Roman Brülisauer. Nachdem die Gemeinde Erlen vor fünf Jahren von der Landi den Dorfladen im Stockwerkeigentum gekauft hatte, erwarb sie nun auch die Räumlichkeiten der Metzgerei Hubschmid, ebenfalls im Stockwerkeigentum. «Mit dem Kauf der Metzgerei wollen wir in erster Linie die Grundversorgung im Dorf sicherstellen», betont Brülisauer. Ein weiterer Vorteil bestehe darin, dass es strategisch einfacher sein wird, wenn die Räume irgendwann umgenutzt oder veräussert werden müssen.

Nachdem an der Informationsveranstaltung der Post im März Stimmen laut geworden waren, dass eine Postagentur im Volg-Laden keinen Platz hätte, bot Paul Hubschmid, der in drei Jahren in den Vorruhestand treten will, der Gemeinde seine Metzgerei zum Kauf an. «Uns ist es wichtig, die Metzgerei zu erhalten. Das Dreierpaket Volg, Metzgerei und Post stärkt den Erhalt des Standorts», ist sich Brülisauer sicher. Über den Kaufpreis schweigt er sich noch aus. Laut Brülisauer diente als Verhandlungsbasis der Schätzpreis, der im Kompetenzrahmen des Gemeinderates lag.

Genauere Details zum Kauf der Liegenschaft Hubschmid erfahren die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 30. November. Den Grundbuchvertrag unterzeichneten die Beteiligten kürzlich. Seit 1. September besteht zwischen der Gemeinde und Paul Hubschmid ein auf drei Jahre befristeter Mietvertrag, der eine Option auf Verlängerung beinhaltet.

Diese Lösung gefällt auch Hubschmid. «Mein Ziel ist es, mit 63 Jahren einen Nachfolger zu haben, und ich werde die Gemeinde bei der Suche aktiv unterstützen», verspricht er. Die grössten Vorteile für künftige Mieter sieht Hubschmid darin, dass keine Liegenschaft gekauft werden muss und die Gemeinde die Vermieterin ist. Sollte bis in drei Jahren kein Nachfolger gefunden worden sein, macht Hubschmid weiter. «Ich kann das Geschäft, das ich schon über 13 Jahre betreibe, nicht sterben lassen.» (mwg)

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