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ERLEN: Die Kandelaber stellen eine Gefahr dar

Mehrere Kreditbegehren und ein Budget mit Rückschlag werden den Stimmberechtigten der Volksschule Erlen zur Abstimmung vorgelegt.
Monika Wick

Schulpräsident Heinz Leuenberger ist besorgt: Die Sportplatzkandelaber auf der Aussenanlage in Erlen weisen im Fundamentbereich erhebliche Rostschäden auf. «Bei Sturmböen stellen sie eine grosse Gefahr dar und müssen baldmöglichst ersetzt werden», erklärt Leuenberger. Die Behörde beabsichtigt, mit der Erneuerung der Kandelaber auch gleich auf LED-Technologie umzustellen, wodurch eine deutliche Verbesserung im energetischen Bereich erzielt werden kann. Die fast 50-jährige Flutlichtanlage sowie die Beschallungsanlage im Aussenbereich entsprechen den Anforderungen von Schule und Vereinen nicht mehr.

Saniert werden sollen zudem die durch Vandalismus zerstörten Aussenlampen und die Rutschbahn südlich des Mehrzwecksaales. Ausserdem muss der Hochwasserschutz entlang der Südfassade der Turnhalle verbessert werden. Für die Sanierung beantragt die Schulbehörde einen Kredit von 420000 Franken.

Durch die Fluchttüren dringt Wasser ein

Mit rund einer Million Franken schlägt die vorgeschlagene Teilsanierung des Mittelstufenschulhauses zu Buche. Bei der Sanierung vor 15 Jahren wurde ­aufgrund der gesetzlichen Feuerschutzvorschriften ein Fluchtweg aus der im Untergeschoss liegenden Turnhalle eingebaut. Bei sehr starken Regenfällen bereitet dieser Ausgang immer wieder Probleme, da das Wasser durch die Fluchttüre in die Turnhalle eindringt und Schäden an Halle und Garderoben verursacht. «Wir wurden von der Gebäudeversicherung aufgefordert, diesen Umstand mit entsprechenden Massnahmen zu beseitigen», sagt Schulpräsident Heinz Leuenberger.

Ebenfalls im Kreditvolumen enthalten sind die Erneuerung der Turnhallen-Bühne sowie der technischen Anlagen. «Da entsprechende Ersatzteile teilweise nicht mehr erhältlich sind, ist die Funktionstüchtigkeit der technischen Anlage nicht mehr gewährleistet», stellt Heinz Leuenberger fest. Zudem sollen die Eingangstüren des Schulhauses, welche immer wieder für hohe Reparaturkosten gesorgt haben, durch elektrische Schiebetüren ersetzt werden.

Das Budget 2018 ist geprägt von einer merklichen Umsatzzunahme. Im Vergleich zum Vorjahresbudget sind die Aufwände (ohne interne Verrechnung) um gut fünf Prozent höher, während die Erträge um über 7,5 Prozent anwachsen. Dennoch rechnet das Budget 2018 bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 100 Prozent mit einem negativen Ergebnis. Es schliesst mit einem Aufwandüberschuss von rund 200 000 Franken, welcher durch das Eigenkapital gedeckt werden kann.

Monika Wick

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

Versammlung Schule Erlen: Donnerstag, 30. November, 19.30 Uhr, Mehrzwecksaal

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