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ERLEN: Die Behörde ist wieder komplett

Die Stimmbürger der evangelischen Kirchgemeinde wählten Fredy Wirth zum neuen Präsidenten. Neue Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft sind Christine Bürgisser und Miriam Wüthrich-Fries.
Hannelore Bruderer
Pfarrerin Sarah Glättli und die Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft: Edith Schmid, Monika Blum, Miriam Wüthrich-Fries, Präsident Fredy Wirth und Christine Bürgisser (Bild: Hannelore Bruderer)

Pfarrerin Sarah Glättli und die Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft: Edith Schmid, Monika Blum, Miriam Wüthrich-Fries, Präsident Fredy Wirth und Christine Bürgisser (Bild: Hannelore Bruderer)

Für die zurücktretenden Max Wälchli (Präsident), Rahel Holderegger und Ursula Wälchli stellten sich an der Versammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Erlen am Dienstagabend ebenso viele Kandidierende zur Ersatzwahl. Die 47 anwesenden Kirchbürger (5,4 Prozent) stimmten allen Bewerbern in geheimer Wahl mit grossem Mehr zu. Der neue Präsident Fredy Wirth sowie die neuen Vorsteherinnen Christine Bürgisser und Miriam Wüthrich-Fries werden ihr Amt im Juni antreten. «Gebt uns zwei Monate Zeit, um uns einzuarbeiten, dann werden wir uns dem Projekt Gemeindeentwicklung widmen», versprach Wirth.

Zu der von Pfleger Beat Gadient präsentierten Rechnung 2016 äusserte sich niemand. Er konnte die Mehrausgaben und Mindereinnahmen, die zu einer Verschlechterung gegenüber Budget von rund 42'000 Franken geführt hatten, plausibel dar- legen. Bei einem Aufwand von 604 609 Franken und einem Ertrag von 569'444 Franken resultiert ein Verlust von 35'165 Franken. Die Jahresrechnung wurde von den Stimmbürgern einstimmig genehmigt, der Rückschlag wird dem Eigenkapital belastet.

Umstieg auf das neue Rechnungsmodell

Das Budget 2017 der Kirchgemeinde ist mit dem neuen Rechnungsmodell HRM2 erstellt worden. Dies lasse keinen direkten Vergleich mit dem Vorjahr zu, erklärte Gadient. Mit rund 31'000 Franken liegt der Liegenschaftenunterhalt deutlich höher als im Vorjahr. Mit dieser Summe sollen die Türen und Säulen des Südportals und des Portals in Richtung Strasse saniert sowie Malerarbeiten durchgeführt werden. Da im letzten Jahr zu hoch bewertet, wurde im Budget 2017 der Steuerertrag von natürlichen Personen leicht nach unten korrigiert. Bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 28 Prozent rechnet man für das Jahr 2017 mit einem Rückschlag von 65'860 Franken, bei einem Ertrag von 596'100 Franken und einem Aufwand von 661 690 Franken. Die Kirchbürger genehmigten das Budget 2017 einstimmig.

Mit dem Auftrag, ein Reglement für den Fonds zur Förderung des kirchlichen Lebens, der aus einer Hinterlassenschaft entstanden ist, auszuarbeiten, habe man auch gleich die noch fehlenden Reglemente für den Fonds für diakonische Aufgaben und den Fonds für Jugendarbeit erstellt, erklärte Kirchenpräsident Wälchli. Über die drei Reglemente liess er einzeln abstimmen; alle wurden angenommen. Am Ende der Versammlung überreichte der Kirchenpräsident Doris Kradolfer zum Dank für ihre über Jahre geleistete Arbeit als Archivarin Blumen. Ihre Tätigkeit wird Livia Schmid übernehmen.

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