Er zeigte immer vollen Einsatz

Am 25. März 2014 ist der ehemalige Romanshorner Sekundarlehrer, Herr Werner Kaiser, im Regionalen Pflegeheim in Romanshorn gestorben. Etwas länger als ein halbes Jahr vorher war ihm seine innigst geliebte Gattin, Leni Kaiser-Huber, vorausgegangen.

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Werner Kaiser 1927–2014 (Bild: pd)

Werner Kaiser 1927–2014 (Bild: pd)

Am 25. März 2014 ist der ehemalige Romanshorner Sekundarlehrer, Herr Werner Kaiser, im Regionalen Pflegeheim in Romanshorn gestorben. Etwas länger als ein halbes Jahr vorher war ihm seine innigst geliebte Gattin, Leni Kaiser-Huber, vorausgegangen.

Werner Kaiser wirkte von 1953 bis zur Pensionierung 1991 als ausserordentlich engagierter Lehrer an der Sekundarschule Romanshorn. Die sprachliche Schulung und der zielgerichtete Unterricht, aber auch die motivierende Beziehung zu den Schülern waren ihm sehr wichtig. Für ihn war sein voller Einsatz selbstverständlich, deshalb erwartete er diesen auch von ihnen. Er war auch bereit, auf weniger leistungsfähige Rücksicht zu nehmen und sie individuell zu fördern. Sein Wirken war so nachhaltig und beeindruckend, dass viele den Kontakt mit ihm auch nach ihrer Schulzeit noch jahrelang aufrecht erhielten. Werner Kaiser hatte Englisch und Französisch studiert und sich in den entsprechenden Sprachgebieten weitergebildet. Er war auch musisch sehr begabt: Er spielte Klavier und war ein hervorragender Zeichner. Er interessierte sich für Geschichte, Kunst, Literatur, Politik und gesellschaftliche Entwicklungen und hatte in diesen Bereichen ein beeindruckendes Wissen. Die hohen Anforderungen seines Berufes konnte er trotz immer wieder auftauchenden gesundheitlichen Problemen erfüllen, weil er diszipliniert mit seinen Kräften umging. Seine Erholung und sein Glück suchte und fand er auch nach der Pensionierung mit seiner Frau Leni bei ausgedehnten Wanderungen in fast allen Gebieten der Schweiz und beim Fotografieren in dieser herrlichen Natur. Leni und er hatten eine wunderbar harmonische Beziehung und stützten sich gegenseitig. Es erstaunt deshalb nicht, dass Werners Lebenswille nach Lenis Tod gebrochen wurde und sein Dasein den Sinn verlor. (red.)

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