Er taucht ein in die 4. Dimension

Mit 47 Buben aus 17 Kantonen erforschte Matthia Forster während vier Tagen die Welt der Technologien. Er nahm teil an der Studienwoche boys@science.

Werner Lenzin
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Matthia Forster zeigt seine 3D-Brille von den Forschertagen. (Bild: Werner Lenzin)

Matthia Forster zeigt seine 3D-Brille von den Forschertagen. (Bild: Werner Lenzin)

WEINFELDEN. «Mir haben diese vier Forschertage mega gut gefallen und ich würde sofort wieder mitmachen», sagt der Sechstklässler Matthia Forster, Schüler vom Schulhaus Schwärze in Weinfelden. Während der Studientage an der Hochschule für Technik in Brugg bot sich ihm und 47 weiteren Knaben die Möglichkeit, im Rahmen von «Schweizer Jugend forscht» ein erstes Mal Forscherluft zu schnuppern.

Auf die Forschertage hingewiesen hatte ihn seine Lehrerin Maryta Rechberg und die Schule hat das Ganze unterstützt. «Ich finde es toll, dass die Schule meinem Buben dies unbürokratisch bewilligte, und bin auch froh über die Initiative der Lehrerin», sagt Mama Tanja Forster.

Nachwuchs für die Ingenieure

Insgesamt sechs Institute boten in Brugg Projekte an, in welchen die Buben mit etwas Theorie und viel Praxis in die Welt der Technik eintauchen konnten. Damit wollen die Veranstalter die Schüler früh begeistern für Naturwissenschaften und so für künftigen Nachwuchs sorgen auf dem Gebiet der Ingenieure. «Eigentlich habe ich das Institut für Automation als erste Priorität gewählt, doch das Einteilen ins Institut für 4D-Technologien und für mobile und verteilte Systeme war nicht weniger spannend», erzählt Matthia.

Am ersten Abend bezog er mit neun ihm bisher fremden Jungs ein Zimmer und am Spielabend lernten sie sich besser kennen. In den darauffolgenden Tagen folgte das eigentliche Experimentieren in Vierergruppen. «Insbesondere gefiel mir das Zusammenbauen eines Computers und das Entwickeln eines Spiels darauf», berichtet der junge Weinfelder Schüler über seine Erlebnisse in Brugg.

Mohrenköpfe vakuumieren

Auch ein Ausflug ins Paul Scherrer Institut nach Villigen gehörte zum Programm. «Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und konnten Mohrenköpfe vakuumieren», erzählt Matthia begeistert. Die Forschungswoche endete mit einer öffentlichen Schlussveranstaltung. «Wir zeigten den Eltern, Mitschülern und Lehrern anhand von Kurzvorträgen und Postern, was wir alles erforscht und gelernt haben», sagt Matthia.