Entscheid gekippt: Keine Parkplätze für Connyland

WÄLDI. Wenig erfreuliche Nachrichten überbrachte Gemeindeammann Adrian König an der Wäldemer Gemeindeversammlung den 75 Stimmbürgern. Das kantonale Departement für Bau und Umwelt habe am 1. April einen Entscheid, den die Politische Gemeinde Wäldi Ende November 2012 guthiess, abgelehnt.

Manuela Olgiati
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Adrian König Gemeindeammann Wäldi (Archivbild: Nana do Carmo)

Adrian König Gemeindeammann Wäldi (Archivbild: Nana do Carmo)

WÄLDI. Wenig erfreuliche Nachrichten überbrachte Gemeindeammann Adrian König an der Wäldemer Gemeindeversammlung den 75 Stimmbürgern. Das kantonale Departement für Bau und Umwelt habe am 1. April einen Entscheid, den die Politische Gemeinde Wäldi Ende November 2012 guthiess, abgelehnt. Die Versammlung stimmte damals mit klarem Mehr der Zonenplanänderung der Parzelle 642, die an den Freizeitpark Connyland angrenzt, zu. Das Connyland wollte die ein Hektar grosse Parzelle für die Nutzung von Parkplätzen erwerben.

Vorläufig keine Einzonungen

Das Departement habe nun aber materielle Fehler festgestellt und den Gemeinderat auf Verfahrensfehler hingewiesen. Die Zonenplanänderung sei zusammen mit dem Gemeindeentscheid nichtig, entschied die kantonale Instanz. Nach Abklärungen, die der Gemeinderat getroffen habe, seien Einzonungen auf diesem Gemeindegebiet in den nächsten zwei bis drei Jahren kaum durchführbar. Damit werde die weitere Planung massiv gestört, sagte Adrian König.

Die traktandierten Geschäfte wurden alle gutgeheissen. Die Finanzlage von Wäldi sieht positiv aus. Die Rechnung 2013 schliesst bei Ausgaben von 3,6 Millionen Franken mit einem Gewinn von 190 000 Franken ab. 100 000 Franken werden zur Vorfinanzierung für das Flurwesen und 70 000 Franken zur Vorfinanzierung der Parzelle 944 in Hefenhausen verwendet.

Verzögerung beim Glasfasernetz

Ohne Diskussionen wurden die Sanierung der Trafostation Stockwies in Engwilen und die Hochspannungsverkabelung der Trafostation Schuelacker zur Trafostation Stockwies bewilligt. Einige Stimmbürger wollten über den Verzug bei der Erschliessung mit Glasfaser informiert werden. Bis 2012 hätte diese durch die Firma Stafag erfolgen sollen. Trotz der Schwierigkeiten sei man überzeugt vom System, so der Gemeinderat.

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