Energie wird nächstes Jahr etwas teurer

Die Gesamtkosten für Strom steigen 2014 bei den Technischen Betrieben um rund einen halben Rappen pro Kilowattstunde.

Martina Eggenberger Lenz
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KREUZLINGEN. Die Kunden der Technischen Betriebe Kreuzlingen müssen nächstes Jahr für Strom ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Zwar sinken die reinen Energiekosten gegenüber dem Vorjahr um etwa 20 Prozent, weil die TBK ihre Beschaffungsstrategie ändert und die gesamte Energiemenge auf dem Markt einkauft.

Der finanzielle Vorteil wird aber gleich wieder egalisiert durch steigende Tarife für die Netznutzung. Ebenfalls gestiegen sind die Abgaben für die Systemdienstleistungen an die Swissgrid und zur Förderung erneuerbarer Energien.

50 Franken mehr pro Haus

Dies führt dazu, dass die Gesamtkosten um durchschnittlich 0.545 Rappen pro Kilowattstunde zunehmen. Das bedeutet eine durchschnittliche Kostensteigerung von 3,8 Prozent. Für eine normale 4-Zimmer-Wohnung mit einem Verbrauch von 2500 kWh resultiert beispielsweise eine Preiserhöhung von 31 Franken jährlich. Bei einem 5-Zimmer-Einfamilienhaus ergeben sich Mehrkosten von rund 50 Franken jährlich.

Konkurrenzfähig bleiben

Stadtrat David Blatter sagt, trotz den teureren Gesamtkosten seien die Technischen Betriebe nach wie vor «sehr günstig». Und auch TBK-Direktor Guido Gross spricht von konkurrenzfähigen Preisen. Er sagt aber auch, dass bereits mehr als die Hälfte der Grosskunden Energie selbst am Markt beschaffen würden. Die Beschaffungskalkulation beinhalte ein gewisses Risiko.