Endlich genügend Parkplätze

Die prekären Parkierverhältnisse beim Friedhof will der Stadtrat beseitigen – provisorisch. Für ein Werkgebäude kündigt er ein abgeändertes Projekt an.

Max Eichenberger
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Friedhofgärtnerhaus. Stadtrat wartet noch auf Gerichtsentscheid. (Bild: Max Eichenberger)

Friedhofgärtnerhaus. Stadtrat wartet noch auf Gerichtsentscheid. (Bild: Max Eichenberger)

ARBON. Nach heutiger Erkenntnis brauche es neben einem Werkgebäude für den Friedhofunterhalt nicht noch ein Personalhaus. Laut Stadtrat Konrad Brühwiler hat sich die Situation seit der Volksabstimmung über das Projekt «Brun» gewandelt. Sobald das Thurgauer Verwaltungsgericht den Rekurs gegen die geplante Aufhebung des Gestaltungsplans «Untere Neusätz» behandelt haben wird, werde der Stadtrat über das weitere Vorgehen informieren, kündigte Stadtrat Brühwiler an.

Abgeändertes Projekt kommt

Laut Brühwilers Informationen am Dienstag im Parlament dürfte ein abgeändertes Projekt ins Parlament kommen. Allenfalls werde auch das Volk darüber abstimmen. Luzi Schmid (CVP) hat interessiert, was mit dem Areal Rebenstrasse 70 und dem ehemaligen Friedhofgärtnerhaus passiert: «Bei einem Verkauf liegt da Geld.» Dort Parkplätze zu schaffen, wäre «reine Geldverschwendung». Monika Strauss (SVP) hat in der Fragerunde die «prekären Parkierverhältnisse» bei Abdankungen angesprochen. Sie verlangt vom Stadtrat endlich Abhilfe. «Es kann nicht sein, dass für einen Friedhof nur eine Handvoll Parkplätze zur Verfügung stehen.»

Einbahn während Abdankungen

Monika Strauss hat letzte Woche bei einer Abdankung eine Schranke zur Wiese ihres Hofs geöffnet. Vom Stadtrat erwartet sie endlich eine Lösung des Problems. Als Sofortmassnahme erwägt der Stadtrat laut Brühwiler nun, das Tor zur Energiezentrale zu öffnen, den Platz zu kiesen und temporär als Parkplatz zu nutzen. Als weitere Option prüfe er eine temporäre Einbahnregelung bei Abdankungen. Auf der Nordseite der Rebenstrasse könnten dann Friedhofbesucher ihre Fahrzeuge abstellen. Mit Anstössern und der Polizei müsste indes eine solche Lösung noch besprochen werden.

Das Grundstück des ehemaligen Friedhofgärtnerhauses böte zu wenige Plätze.

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