Empfang für strahlenden Sieger

Rund 150 Personen empfingen am Montagabend Jungschwinger Samuel Giger. Er gewann am Wochenende den Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag.

Jan Grünenfelder
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Walter Hegner, Präsident Thurgauer Schwingerverband, Franz Keller, Vorstand Schwingerverband, Schwingfestsieger Samuel Giger und Manuel Strupler, Technischer Leiter Schwingerverband, beim Empfang. (Bild: pd/Esther Lüthi)

Walter Hegner, Präsident Thurgauer Schwingerverband, Franz Keller, Vorstand Schwingerverband, Schwingfestsieger Samuel Giger und Manuel Strupler, Technischer Leiter Schwingerverband, beim Empfang. (Bild: pd/Esther Lüthi)

MÄRSTETTEN. «Es ist ein historisches Ereignis und eine grosse Genugtuung für unzählige Trainingsstunden», sagt Ex-Schwinger Simon Schild beim Empfang seines Göttibuebs, dem Jungschwinger Samuel Giger. Am Wochenende entschied der 17-Jährige den eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Aarburg (AG) für sich. Rund 150 Anwesende empfingen den Athleten am Montag vor der Mehrzweckhalle Weitsicht in Märstetten.

An Gigers Körperbau – 1,93 Meter gross und 100 Kilogramm schwer – ist zu erahnen, dass er aus einer Schwingerfamilie stammt. Das Ausnahmetalent aus den Reihen des Schwing-Clubs am Ottenberg bestritt bereits im Alter von 15 Jahren sein erstes Schwingfest. Aus fünf Kranzfesten resultierten fünf Auszeichnungen mit dem begehrten Eichenlaub.

Mit der Bestnote zum Sieg

Seinen bisher grössten Triumph feierte der angehende Zimmermann schliesslich am vergangenen Wochenende am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag. Giger bodigte sämtliche Widersacher und holte sich im Schlussgang sogar die Bestnote 10.00. «Der Erfolg ist das Ergebnis intensiver Trainingsstunden und einer wunderschönen Kameradschaft im Schwing-Club», sagte Samuel Giger sichtlich gerührt.

«Kägi fret» als Belohnung

Umrahmt wurde der vom Turnverein Märstetten organisierte Empfang von den Silvester-Treichlern und der Musikgesellschaft. Walter Hegner, Präsident des Kantonalen Schwingverbandes (TKSV), überreichte Giger das obligate Belohnungs-«Kägi fret». Er erhofft sich nach Gigers Erfolg weiter steigende Popularität des Schwingsports.