Emotionen, Begegnung und Erfolg

Ständerat Roland Eberle eröffnete gestern Abend auf dem Weinfelder Rathausplatz die Wega. Gastregion der Messe ist in diesem Jahr das Unterengadin. Viele der Gäste, die am Wega-Auftakt teilnahmen, haben die Region zwischen Zernez und Samnaun bereits für sich entdeckt.

Inge Staub
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Peter Schifferle (links), ehemaliger Sia-Chef, und sein damaliger Nachfolger und heutige Ständerat Roland Eberle. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Peter Schifferle (links), ehemaliger Sia-Chef, und sein damaliger Nachfolger und heutige Ständerat Roland Eberle. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

WEINFELDEN. Emotionen, Erfolg, Begegnung: Diese drei Begriffe bringt Roland Eberle mit der Wega in Verbindung. Der Ständerat eröffnete gestern die Weinfelder Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung. Gerade in der heutigen Zeit, in der man alles im Internet kaufen könne, seien Messen wie die Wega wichtig. Denn hier würden die Leistungen des Gewerbes sichtbar. «Die KMU sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie sichern Arbeitsplätze und bilden Lernende aus», machte Eberle deutlich. Vor allem aber ermögliche die Wega die Begegnung von Mensch zu Mensch. Sie trage damit dazu bei, dass das Leben bunter werde.

Kochs Kinder beim Skifahren

Die Besucher der Wega können in diesem Jahr von Begegnungen mit Gästen aus dem Unterengadin profitieren, die an der Messe auf ihre Region aufmerksam machen. Bereits kann das Gebiet zwischen Zernez und Samnaun auf treue Gäste aus dem Thurgau zählen. Regierungsrat Bernhard Koch hat mehrfach die Skiferien in Scuol verbracht. «Unsere drei Buben lernten dort Skifahren», sagt er. Die Kinder seien von einem Clown unterrichtet worden, das habe ihnen sehr gefallen. Auch für Eltern sei das Skigebiet ideal. Sie könnten ihre Sprösslinge im Kinderhort abgeben.

Nicht vom Skifahren, sondern vom Wandern kennt die Präsidentin der CVP Thurgau und Kantonsrätin Cäcilia Bosshard das Unterengadin. Sie und ihre Familie sind oft in Sent, denn ihre Schwester hat dort eine Ferienwohnung. Bosshard ist begeistert von den Höhenwanderungen, die sie bei traumhaftem Wetter unternommen hat. Die Luft sei einfach anders im Engadin. «Dort kann ich mich wirklich erholen.»

Von der schönen Landschaft schwärmen auch SVP-Kantonsrätin Margrit Aerne und Peter Schütz. Aerne verbringt auch mal schnell ein Wochenende im Inntal. Schütz ist diesen Sommer vom Bündnerland ins Unterengadin gewandert. «Das war ein sehr schönes Erlebnis.» Für den Präsidenten des Thurgauer Gewerbeverbandes ist das Engadin eines der Markenzeichen der Schweiz. Dieses Tal, in dem die Sonne so stark sei, gebe der Schweiz Kraft», sagt Peter Schifferle. Der langjährige CEO des Frauenfelder Unternehmens Sia Abrasives verhehlt nicht, dass er glücklich über den Ausgang der Abstimmung vom vergangenen Sonntag ist: «Die neue Strasse bringt uns noch schneller ins Engadin.»

Mit dem Töff im Val Müstair

Bereits schnell unterwegs ist Irene Scheidegger. Die Bischofszeller Staatsanwältin fährt Töff, und zwar eine Honda 750. Diesen Sommer hat sie damit das Val Müstair erkundet. «Es war rund- um schön», schwärmt sie von ihrer Tour. Besonders gefallen hat ihr die kleine Gemeinde Santa Maria. Auch Weinfeldens Gemeindeammann Max Vögeli gerät ins Schwärmen, wenn vom Unterengadin die Rede ist. Er mag den Bündner Dialekt. Auch das Essen, ob Capuns oder Pizokel, passt ihm. Vor allem aber findet er: «Die Menschen des Engadins sind sehr sympathisch.» Dem schliesst sich Peter Schifferle an: «Die Engadiner sind zurückhaltend, aber gradlinig. Sie sagen klar, was sie denken.»

Nicht so gut kennt Grossratspräsident Ulrich Müller das Unterengadin. Seine Stammregion ist seit 50 Jahren das Oberengadin. Vielleicht wird er diesem nun untreu, wenn er an der Wega Menschen aus Samnaun oder Guarda kennenlernt.

Die Kantonsrätinnen Margrit Aerne, SVP (links), und Cäcilia Bosshard, Präsidentin der CVP Thurgau. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Die Kantonsrätinnen Margrit Aerne, SVP (links), und Cäcilia Bosshard, Präsidentin der CVP Thurgau. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Grossratspräsident Ulrich Müller (links) und der Thurgauer Regierungsrat Bernhard Koch. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Grossratspräsident Ulrich Müller (links) und der Thurgauer Regierungsrat Bernhard Koch. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Bruno Huonder, Ellenbroek Hugentobler AG (links), und Peter Schütz, Präsident Thurgauer Gewerbeverband. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Bruno Huonder, Ellenbroek Hugentobler AG (links), und Peter Schütz, Präsident Thurgauer Gewerbeverband. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Staatsanwältin Irene Scheidegger und Stefan Haffter, Leiter der Staatsanwaltschaft Bischofszell. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Staatsanwältin Irene Scheidegger und Stefan Haffter, Leiter der Staatsanwaltschaft Bischofszell. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Der Weinfelder Gemeindeammann Max Vögeli (links) und sein Vorgänger Dieter Meile. (Bilder: Reto Martin)

Der Weinfelder Gemeindeammann Max Vögeli (links) und sein Vorgänger Dieter Meile. (Bilder: Reto Martin)