Eltern zum Spielen auffordern

Bei einem Plauschnachmittag der Sprachheilschule hatten die Eltern Einblick in den Spielalltag der Kinder – als Ausdruck einer gelebten Elternarbeit.

Markus Bösch
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Gemeinsam spielen und Spass haben, hiess es am Plauschnachmittag. (Bild: Markus Bösch)

Gemeinsam spielen und Spass haben, hiess es am Plauschnachmittag. (Bild: Markus Bösch)

Reger Betrieb herrschte hinter der Romanshorner Sprachheilschule: Kinder balancierten über Seile, gruben im Sandhaufen nach Gold oder versuchten Bälle ins Ziel zu werfen. Und immer wurden sie unterstützt und begleitet von ihren Eltern und älteren Geschwistern.

Eltern als Mitbeteiligte

Unter dem Motto Wilder Westen hatte das Team eingeladen zum Plausch- und Spielnachmittag. Zum ersten Mal waren die Eltern nicht nur Gäste, sondern Mitbeteiligte.

Gesunde Schule

«Solche Nachmittage und auch Weihnachtsanlässe sind fester Bestandteil unseres Schulalltags. Diesmal haben wir die Eltern bewusst zum Mitmachen eingeladen. Damit soll der Kontakt zwischen Schulbezugspersonen, Eltern und Kindern gefördert werden», sagt die Teamleiterin Brigitt Staub.

Nach schulinterner Weiterbildung in Sachen Elternarbeit sei zusammen mit dem Netzwerk «Gesunde Schule Thurgau» das Projekt «Elternarbeit heute und morgen» initiiert worden. Ziel für das laufende Schuljahr ist es, die Zufriedenheit mit der Schule zu optimieren.

Kontakte pflegen

Mit einem Fragebogen ist der Ist-Zustand geklärt und die elterlichen Bedürfnisse sind abgefragt worden: Die bereits bestehenden Angebote und Anlässe werden rege genutzt. Gewünscht wird hingegen der vermehrte Kontakt mit anderen Eltern und Veranstaltungen zu Sprach- und Erziehungsthemen. Konkret werden ein «Elternkaffee» und eine Informationsveranstaltung ins Auge gefasst.

Anfahrtswege berücksichtigen

«Trotzdem werden wir gut überlegen, wie viele Veranstaltungen wir anbieten wollen – damit die Eltern nicht überfordert werden. Es gibt ja auch klasseninterne Projekte, und die Anfahrtswege der Eltern müssen wir auch berücksichtigen», so Brigitt Staub. Ende des Schuljahres wird eine weitere Umfrage klären, inwieweit die Zufriedenheit gesteigert werden konnte.

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