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EINSTURZ: Arboner Promenade sackt erneut ab

Am Seeufer ist der Aussichtsplatz wieder abgerutscht. Die im März ergriffenen Sofortmassnahmen konnten das Problem nicht lösen. Jetzt will die Stadt den Schaden so schnell wie möglich dauerhaft beheben.
Valentina Thurnherr
Am Aussichtsplatz am Arboner Seeufer ist mit einem Bagger ein Loch gemacht worden, um festzustellen, inwieweit sich der Grund wieder gelöst hat. (Bild: Valentina Thurnherr)

Am Aussichtsplatz am Arboner Seeufer ist mit einem Bagger ein Loch gemacht worden, um festzustellen, inwieweit sich der Grund wieder gelöst hat. (Bild: Valentina Thurnherr)

Es ist wieder am genau gleichen Ort passiert, wo sich die Erde bereits im März aufgetan hatte. Und wo die Stadt im Rahmen von Sofortmassnahmen die Hohlräume aufgefüllt und Steinblöcke im See platziert hatte, um zu verhindern, dass Wasser eindringt und den Untergrund ausspült.

«Wir haben letzte Woche festgestellt, dass sich der Boden an den ausgebesserten Stellen wieder zu verschieben begann», sagt Rainer Heeb, Leiter Tiefbau der Stadt Arbon. Aus diesem Grund sei der problematische Abschnitt am Aussichtsplatz während der Arbon Classics am Wochenende gesperrt worden.

Am Montag begannen die ersten Ausbesserungsarbeiten. Am Abend hätten die Arbeiter dann festgestellt, dass sich Risse gebildet hatten, weshalb sie die betroffene Stelle über Nacht absperrten. Gestern erhielt Heeb dann die Meldung, dass der Boden erneut abgerutscht war und sich ein Teil der Mauer abgelöst hatte. Um die genauen Umstände des zweiten Einbruches zu ergründen, wurde ein Loch gegraben. «So konnten wir ermitteln, wo sich der Hohlraum gebildet hatte», sagt Heeb. Vermutlich habe die Bisen-Strömung am Wochenende dazu geführt, dass das vor ein paar Wochen eingebrachte Füllmaterial ausgeschwemmt worden sei. Die Stadt teilte gestern mit, dass sie mit dem Verantwortlichen des Kantons einen Termin vereinbart hat. Danach soll der Schaden so schnell wie möglich behoben werden.

Im März hatte eine Rheintaler Spezialfirma an fünf Stellen des Uferabschnittes sogenannte Rammkernsondierungen vorgenommen. Mit diesem Verfahren lässt sich die Festigkeit des Untergrunds genau beurteilen. Die Geologen hatten hinsichtlich möglicher weiterer Geländeeinbrüche im Bereich Uferpromenade/Fliegerdenkmal Entwarnung gegeben. Die Stadt kündigte an, die Schadstellen regelmässig visuell zu überprüfen.

Die ersten Sofortmassnahmen, die nach dem Einsturz im Februar ergriffen worden waren, und die nachfolgenden Untersuchungen zogen Kosten von rund 110'000 Franken nach sich.

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