Einsatzfahrzeug hat die Hauptprobe bestanden

Seit einigen Wochen steht ein Pickup im Dienst der Gemeinde Bürglen. Jetzt ist das Auto vollständig ausgerüstet mit Material, das Werkhofchef Heinz Isler im Notfall benötigt. Auch Gemeindeammann Erich Baumann ist mit der Neuerwerbung zufrieden.

Tobilas Söldi
Drucken
Teilen
Rafael Hunziker von der Alfag, Werkhofchef Heinz Isler und der Bürgler Gemeindeammann Erich Baumann beim neuen Einsatzfahrzeug. (Bild: Tobias Söldi)

Rafael Hunziker von der Alfag, Werkhofchef Heinz Isler und der Bürgler Gemeindeammann Erich Baumann beim neuen Einsatzfahrzeug. (Bild: Tobias Söldi)

BÜRGLEN. Die Bewährungsprobe während des Hochwassers hat das neue Einsatzfahrzeug der Gemeinde Bürglen mit Bravour bestanden. «Auf den Kontrollgängen hat sich die Geländetauglichkeit des Fahrzeuges gezeigt», sagt Heinz Isler, Chef Werkhof. Mit dem neuen Auto kontrollierte Isler in jenen Tagen regelmässig das Gelände und die kritischen Bäche in der Umgebung.

Für rund 30 000 Franken kaufte die Gemeinde das neue Auto von der Afag Weinfelden AG. Seit einigen Wochen ist es im Einsatz. Nun, mit der kürzlich eingebauten Werkzeugkiste, ist es vollständig ausgerüstet.

Für den Einsatz ausgerüstet

Heinz Isler oder sein Stellvertreter verbringen die meiste Zeit hinter dem Lenkrad des Nissan Navara KC. Als Chef Werkhof von Bürglen kümmert sich Isler um den Unterhalt der Strassen, der Beleuchtung und der Kanalisation. Im Winter fährt er als Erster über verschneite Strassen – ein robustes Fahrzeug ist da ein Muss.

Tagtäglich ist Isler mit dem Fahrzeug im Einsatz. «Nach der Arbeit steht das Auto bei mir zu Hause, damit ich im Notfall möglichst schnell vor Ort sein kann», erklärt er.

Ausgestattet ist das Fahrzeug mit Material, das bei einem Ersteinsatz nötig sein könnte: Werkzeuge, Schaufeln, Besen, Lampen, Absperrmaterial, Rechen, Feuerlöscher und anderem. «Alles, was ich zur Hand haben muss, wenn etwas los ist, befindet sich im Auto», fasst Isler zusammen. Für den Personentransport bleibt so keinen Platz mehr. Der Vorgänger, ebenfalls ein ähnlich ausgerüsteter Nissan, war rund 14 Jahre lang im Einsatz. Dann machte sich langsam das Alter bemerkbar: «Das Fahrzeug wurde intensiv genutzt», so Isler.

Auto setzte Rost an

Ständiges An- und Abschalten und die vielen Kurzstrecken setzten dem Gefährt zu. Gemeindeammann Erich Baumann sagt: «Der Unterhaltsaufwand und die Reparaturen nahmen immer mehr zu und das Auto hat langsam Rost angesetzt.» Dennoch war man zufrieden mit dem Vorgänger: «Mechanische Probleme gab es nie», so Baumann.