Einheimische und Ausländer treffen sich

TÄGERWILEN. Kulinarisches und Kultur will das erste Nationenfest in Tägerwilen im August bieten. Sechs Gruppen haben bereits zugesagt, unter anderem die afrikanischen Asylbewerber.

Kurt Peter
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Die Idee lag schon lange auf dem Tisch: Gemeinsam mit anderen Nationen in der Gemeinde in Kontakt kommen, Traditionen kennenlernen und Spezialitäten geniessen. Dieses Jahr wird das Projekt umgesetzt, und es ist gleichzeitig eine kleine «offizielle» Badi-Eröffnung. Nachdem im Mai 2011 das neue Badigebäude in Betrieb genommen, auf Feierlichkeiten aber aufgrund zahlreicher grosser Veranstaltungen in der Region verzichtet wurde, findet auf dem Gelände am 25. August das erste Tägerwiler Nationenfest statt.

25 Nationalitäten eingeladen

Gemeindeammann Markus Thalmann sieht dies als Möglichkeit, zusammen mit allen Bevölkerungsteilen des Dorfes einen gemütlichen Tag zu verbringen. Einen ersten Aufruf zur Teilnahme wurde publiziert, 60 Personen aus 25 Nationen wurden persönlich angeschrieben. Bisher haben sich sechs Gruppierungen zur Teilnahme angemeldet. Diese kommen aus Deutschland, Holland, Portugal und Albanien, ebenso ist eine tamilische Gruppe dabei, und zusammen mit ihrem Betreuer werden die afrikanischen Asylbewerber am Nationenfest teilnehmen.

Markt und Bühne

Diese Zusagen sind für den Gemeindeammann erfreulich, aber angesichts des Ausländeranteils von 33 Prozent und deren Zusammensetzung in viele Nationen noch nicht ganz zufriedenstellend. Bis Ende März will Markus Thalmann auf weitere Anmeldungen warten, «danach werden wir gezielt nochmals Kontakt aufnehmen». Schliesslich sollen die kulinarischen und kulturellen Angebote möglichst vielseitig sein.

Die Gemeinde bietet Marktstände und eine kleine Bühne für Tanz oder Konzerte an. Vorgesehen ist zudem ein kleiner «Länderwettbewerb». Im Budget hat der Gemeinderat für das Nationenfest rund 5000 Franken bereitgestellt, dazu kommen Leistungen des Bauamtes.

Interessierte können sich auf dem Sekretariat der Gemeinde melden.