Einen Lebenstraum erfüllt

BISCHOFSZELL. Komplimente zuhauf bekam Frederick Bietenholz für seine unternehmerische Leistung, den Aufbau des Hotels Le Lion. Der seit 2001 verliehene Thurgauer Tourismus-Preis ging dank ihm bereits zum zweitenmal in das Wakker-Städtchen.

Georg Stelzner
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Preisverleihung im Museumsgarten: Hoteldirektor Frederick Bietenholz, flankiert von Beat Frei (links), TKB-Niederlassungsleiter in Bischofszell, und Christoph Tobler, Präsident von Thurgau Tourismus. (Bild: Reto Martin)

Preisverleihung im Museumsgarten: Hoteldirektor Frederick Bietenholz, flankiert von Beat Frei (links), TKB-Niederlassungsleiter in Bischofszell, und Christoph Tobler, Präsident von Thurgau Tourismus. (Bild: Reto Martin)

«Mit viel Energie und Ausdauer, Risikobereitschaft und Überzeugung von seiner Idee, Zielstrebigkeit und persönlichem Engagement hat sich Frederick Bietenholz seiner selbstgestellten Aufgabe angenommen und sich damit als echter und vorbildlicher Unternehmer erwiesen.» Mit diesen Worten würdigt die Jury unter anderem die Leistung des Bischofszeller Hoteliers, der die Urkunde für den Thurgauer Tourismus-Preis 2008 gestern nachmittag im Museumsgarten, in Sichtweite seines Viersternehotels, in Empfang nehmen durfte.

Von Basel nach Bischofszell

Stadtammann Josef Mattle erinnerte zu Beginn des Festakts an die lange und wechselvolle Geschichte des Gebäudekomplexes am Grubplatz. Er spannte den Bogen vom Bischof von Konstanz, der am Zusammenfluss von Sitter und Thur einst eine Klause habe errichten lassen, bis zu Frederick Bietenholz, dem Bischofszell nun ein Hotel mit hoher Qualität verdanke, das sich innen wie aussen sehen lasse dürfe. Mattle betonte denn auch, dass Bietenholz die Auszeichnung uneingeschränkt zustehe, «für die Idee, aber auch für die Beharrlichkeit und das Durchsetzungsvermögen».

Christoph Tobler, Präsident von Thurgau Tourismus, hob hervor, dass der diesjährige Preisträger die Kriterien für den Thurgauer Tourismus-Preis in hohem Masse erfülle. «Wenn es einen Basler nach Bischofszell verschlägt, so ist das für sich schon etwas Besonderes. Wenn er hier zum Unternehmer wird und in den Aufbau eines eigenen Betriebes investiert, dann ist das erst recht bemerkenswert. Und wenn er das in einen Hotelbetrieb tut und diesen als Direktor persönlich zum Erfolg führt, dann ist dies eine wirklich ausserordentliche Leistung», stellte Tobler anerkennend fest. Das Preisgericht zitierend, machte er darauf aufmerksam, dass das Hotel Le Lion heute das führende Haus am Platz sei, welches weit über den Ort hinausstrahle und dem Tourismus in der Region Bischofszell spürbar neuen Schwung verliehen habe.

Von Pioniergeist beseelt

Frederick Bietenholz geizte seinerseits nicht mit Lob für die Bevölkerung und die Behörde von Bischofszell. Erst hier habe er den Reiz des Landlebens entdeckt, und hier habe ihn der Ehrgeiz gepackt, etwas zu bewegen. Bietenholz verriet bei dieser Gelegenheit auch, was er unter Hotellerie versteht: «Für mich ist das eine Form des Dienens, eine erhabene Aufgabe, der ich mich gern widme.»

Respekt wurde dem Preisträger auch von Rolf Müller, dem Präsidenten des Hoteliervereins Thurgau, und von Silvia Kocherhans, der Präsidentin des Verkehrsvereins Bischofszell, gezollt.

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