Eine Tiefgarage beim Werkhof

BOTTIGHOFEN. «Die Entsorgungsstelle im Werkhof kommt an ihre Kapazitätsgrenze», erklärte Gemeindeammann Urs Siegfried. Die Leute brächten immer mehr Abfall vorbei. Beim zweiten grossen Geschäft an der Gemeindeversammlung vom 26. Mai geht es deshalb um einen Erweiterungsbau.

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BOTTIGHOFEN. «Die Entsorgungsstelle im Werkhof kommt an ihre Kapazitätsgrenze», erklärte Gemeindeammann Urs Siegfried. Die Leute brächten immer mehr Abfall vorbei. Beim zweiten grossen Geschäft an der Gemeindeversammlung vom 26. Mai geht es deshalb um einen Erweiterungsbau. Die Gemeinde hat ein Projekt erstellt, das die heutige Entsorgungsstelle gegen Süden unterirdisch vergrössert. Da im ganzen Dorf auch immer wieder Parkplätze fehlten, will man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Unter dem heutigen Parkplatz am Müligässli soll mit der Erweiterung des Werkhofs gleich weiter gegraben und eine Tiefgarage erstellt werden. 43 Parkplätze sind in dem Unterdeck vorgesehen. Wenn man beides miteinander macht, fahre man bei den Baukosten deutlich günstiger, erklärte Siegfried. Die Vergrösserung der Entsorgungsstelle käme auf 507 000 Franken zu stehen, würde man sie alleine bauen, wären es 750 000 Franken. Der Betrag ist bereits vorfinanziert. Die Tiefgarage kostet im gemeinsamen Bau 1,44 Millionen Franken, als Einzelprojekt wären es 1,65 Millionen Franken. Deren Betrieb würde über die Parkplatzbewirtschaftung finanziert.

In der Diskussion drehte sich vieles um eine allfällige Reduzierung der Entsorgungsmöglichkeiten im Bottighofer Werkhof. Wenn nicht mehr jeglicher Abfall angenommen werden würde, könnte ein Erweiterungsbau allenfalls hinfällig werden, meinten einige Bürger. Auch zur Tiefgarage wurden einzelne Bedenken geäussert. Die Gemeindeversammlung dürfte spannend werden. (ubr)

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