Eine temperamentvolle Dirigentin verabschiedet sich

LEUTMERKEN. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Dirigentin Claudia Niklaus und dem Frauenchor Amlikon nahm am Sonntag ein gutes Ende.

Rudolf Steiner
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Heidi Merz, die ehemalige Präsidentin des Frauenchors Amlikon, übergibt Dirigentin Claudia Niklaus ein Abschiedsgeschenk. (Bild: Rudolf Steiner)

Heidi Merz, die ehemalige Präsidentin des Frauenchors Amlikon, übergibt Dirigentin Claudia Niklaus ein Abschiedsgeschenk. (Bild: Rudolf Steiner)

LEUTMERKEN. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Dirigentin Claudia Niklaus und dem Frauenchor Amlikon nahm am Sonntag ein gutes Ende. Mit dem fulminanten und gesanglich abwechslungsreichen Frühlingskonzert in der fast vollen Kirche in Leutmerken verabschiedeten sich die 20 Sängerinnen, unter der Leitung ihrer neuen Dirigentin Andrea Gerl aus Ritzisbuhwil, von ihrer temperamentvollen und ideenreichen Dirigentin.

Angefangen hatte die Zusammenarbeit mit Claudia Niklaus vor 15 Jahren beim Chor Openair in Weinfelden. Damals sind die Sängerinnen des Frauenchors Amlikon auf sie aufmerksam geworden, sie dirigierte den Feuerwehrchor Zihlschlacht-Sitterdorf. «Wir suchten gerade eine neue Dirigentin und waren vom südländischen Temperament der Frohnatur mit italienischen Wurzeln begeistert», sagt die langjährige, ehemalige Präsidentin Heidi Merz.

Claudia Niklaus ist auf die Avancen der Sängerinnen sofort eingegangen, ohne genau zu wissen, wo ihr neues Tätigkeitsgebiet überhaupt liegt. Prompt landete sie bei der ersten Probe auf dem Hof eines Landwirts und die Sängerinnen mussten 45 Minuten auf ihre neue Dirigentin warten. In den darauffolgenden Jahren reihte sich aber mit dem 100-Jahr-Jubiläum im 2003, der erstmaligen Anschaffung einer Vereinsfahne, den Musicals «Grease» und «Mamma mia» und der dreimaligen Teilnahme an einem eidgenössischen Gesangsfest ein gesanglicher Höhepunkt an den anderen.

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