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Eine regionale Sozialhilfekommission

Die organisatorische und rechtliche Struktur hinter dem Kompetenzzentrum ist komplex. Auf den 18. September ist die Gründung eines Trägervereins vorgesehen. Die beteiligten Gemeinden entsenden ihre Delegierten. Dieser Verein, nicht mehr die einzelnen Gemeinden, stellt künftig die Fürsorger an und bezahlt sie auch. Drei Personen sollen es sein, mit je einem Pensum zwischen 60 und 80 Prozent. Die Stellenausschreibungen wurden letzte Woche bereits publiziert. Finanziert wird der Verein durch die Gemeinden. Die Kosten werden aufgeteilt gemäss einem Schlüssel, der die Einwohnerzahlen und die Anzahl der bearbeiteten Fälle berücksichtigt. Die Fürsorger arbeiten in Büros in der Gemeindeverwaltung Münsterlingen, Möglichkeiten für Gesprächstermine sind auch im Güttinger Gemeindehaus vorgesehen. Für Münsterlingen, Güttingen und Langrickenbach übernehmen sie künftig die Aufgaben im Bereich der Sozialen Dienste und des sogenannten Case Managements, die Fallbearbeitung bei Krankenkassenprämienausständen. Bottighofen behält die Fürsorge vorerst in der eigenen Verwaltung und lagert nur das Case Management an das ­Kompetenzzentrum aus. Kesswil macht es genau umgekehrt.

Drei Gemeinderäte und vier Fachpersonen

Entscheide über Massnahmen oder Kostengutsprachen fällt eine Behörde. Heute ist das entweder der Gemeinderat oder eine von ihm eingesetzte Fürsorgekommission. Münsterlingen, Kesswil und Güttingen wählen neu eine gemeinsame Kommission, in welcher jeweils der zuständige Gemeinderat sowie vier Fachexperten Einsitz nehmen. Bottighofen verzichtet vorerst auf seinen Sitz, weil es sich nur mit dem Case Management beteiligt. Langrickenbach behält diese Entscheidungskompetenz beim eigenen Gemeinderat. Gemäss Gemeinderätin Denise Neuweiler wolle man nicht, dass dem ­einen Vertreter in der neuen Behörde die ganze Verantwortung für die eigenen Fälle obliegt. Ausserdem sieht in Langrickenbach die ­Gemeindeordnung vor, dass nur stimmberechtigte Einwohner in Kommissionen mitbestimmen dürfen. Genauso wie in Güttingen. Laut Gemeinderätin Sandra Stadler werde man diesen Passus in der Gemeindeordnung bei nächster Gelegenheit anpassen und der Gemeindeversammlung vorlegen. (ubr)

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