Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Eine neue Herrin auf dem Ebersberg

Das Schloss Ebersberg in Kreuzlingen wurde Mitte November verkauft. Die neue Besitzerin verspricht, an der landwirtschaftlichen Tradition fest- und die Schutzbestimmungen einzuhalten.
Kurt Peter
Lange wartete das Schloss Ebersberg auf neue Besitzer. Nun wird es renoviert. (Bild: Kurt Peter)

Lange wartete das Schloss Ebersberg auf neue Besitzer. Nun wird es renoviert. (Bild: Kurt Peter)

KREUZLINGEN. Seit Jahren stand der Ebersberg an der Lohstrasse zum Verkauf, seit November ist es Tatsache: Jessica-Elisa Müller-Feist hat die vier Parzellen von knapp 71 000 Quadratmetern mit Wohnhaus, Landhaus, Scheune und Hühnerställen erworben. An der langen landwirtschaftlichen Tradition wolle sie festhalten, bestätigte sie auf Anfrage. Deshalb werde das Land weiterhin bewirtschaftet. Es seien auch keinerlei Bauten geplant. Das von ihr vorgelegte Konzept sei vom Landwirtschaftsamt bewilligt.

Das bestätigt Walter Schild, Leiter der Abteilung Boden- und Pachtrecht des Amtes. Der Erwerb von Landwirtschaftsland unterliegt strengen Auflagen. Das Amt werde daher kontrollieren, ob das Konzept eingehalten werde. Zudem müssten die Käufer nachweisen, dass sie zur Bewirtschaftung des Landes befähigt seien. Da diese Voraussetzungen erfüllt seien, habe das Amt dem Verkauf zugestimmt.

«Konsequent und seriös»

Die Kreuzlinger Bauverwaltung habe die Unterschutzstellung des Ebersbergs verfügt und dies der Käuferin entsprechend mitgeteilt, erklärt der zuständige Stadtrat Michael Dörflinger. Ein- oder Umzonungen auf dem Areal seien keine geplant. Die definitiven Nutzungen auf den Parzellen müssten den geltenden Zonenvorschriften entsprechen, auch da seien keine Neuerungen geplant, sagt er.

Neue Obstplantage

Die neuen Besitzer hätten ihn persönlich über den Kauf und die Nutzungspläne informiert, erklärt Stadtammann Andreas Netzle. Er begrüsse die Absicht der Eheleute Müller-Feist, das Gut zu renovieren, den Landwirtschaftsbetrieb weiterzuführen und ihn mit einer grossen Hochstamm-Obstplantage auszubauen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.