Eine Narr wird Ehrennärrin

ROMANSHORN. Helene Narr wird stellvertretend für den Schwimmclub und als Organisatorin des Aquafit-Weltrekords im letzten Sommer neue Bodenseefröschin.

Markus Bösch
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Lobende Worte vom Oberfrosch für Helene Narr. (Bild: Markus Bösch)

Lobende Worte vom Oberfrosch für Helene Narr. (Bild: Markus Bösch)

Am Freitag war im Bodansaal – dekoriert von Sekschülern – wieder fasnächtliches Treiben angesagt: Und wieder führte Peter Freund alias HD Läppli durch den Narrenabend, mit Polizistenwitz und Seitenhieben auf fehlende Kinostühle und Fusionswappen mit Bon-Foto.

Flotte Sprüche und Gesang

Die vielleicht 150 Besucherinnen und Besucher kamen in der Folge in den Genuss von flotten Sprüchen, geistreichen Konstruktionen, Männergesang und Guggenmusik: Die Fusion von Romanshorn und Salmsach war selbstverständlich Thema für die Flosschaoten, und bereits zum zweiten Mal beehrte Massimo die fasnächtliche Gesellschaft mit neuen Erfindungen, diesmal mit einer Grillzange mit (Ge-)Biss, einzusetzen für jedwelche Nahrung und Diät.

Musikalität und inhaltliche Vielfalt kamen dann zum Zug mit den FCR-Schnitzelbanksängern: Auch diesmal griff der fasnächtliche Männerchor lokale Themen pointiert auf, sie wollten Bon-Visionen und einen Saalersatz sehen, beklagten das fehlende Hotel am See und besangen in zwei Gruppen den Kampf für und gegen die neuen Thurgauer Strassen.

Die Sänger ernteten entsprechend grossen Applaus, genauso wie die Guggenmusiken aus Salmsach, die Buchtefäger, und aus Romanshorn, die Romis Näbel Horner.

Mit Weltrekord in die Ehrengilde

Zu einem weiteren Höhepunkt des Abends wurde die sehnlichst erwartete Lüftung des grünen Geheimnisses: Die bisherigen Bodenseefrösche kürten eine weitere Person und nahmen sie mit Freude und Gesang in ihre Gilde auf.

Helene Narr war im vergangenen Jahr wesentlich für die Organisation des Aquafit-Weltrekordversuchs verantwortlich – stellvertretend für den Schwimmclub wurde sie dafür geehrt. Zusammen mit Stöff Sutter freute sie sich über diese Ehre und sagte, dass es wohl wichtig sei, wie «im Aquafit, zwar das Wasser bis zum Hals zu haben, daraus aber etwas zu machen».