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Eine letzte Runde auf dem Eis

Gestern abend fand der letzte öffentliche Eislauf in der Eishalle Güttingersreuti statt. In die Vorfreude auf die neue Eishalle mischt sich auch etwas Wehmut.
Katrin Ilg
Abschiedsspiel: Gestern war die alte Eishalle ein letztes Mal offen. (Bild: Katrin Ilg)

Abschiedsspiel: Gestern war die alte Eishalle ein letztes Mal offen. (Bild: Katrin Ilg)

weinfelden. Schon auf dem Weg zum Eingang hört man die laute Musik. Pucks schlagen an die Banden, Kinder rufen einander zu. Rund 30 Kinder und Jugendliche tummeln sich auf dem Eis; vereinzelt haben sich auch Erwachsene auf die Schlittschuhe gewagt. Schliesslich gilt es, die alte Eishalle mit einem letzten öffentlichen Schlittschuhlaufen würdig zu verabschieden.

«Ein bisschen Wehmut ist schon zu spüren», sagt Betriebsleiter Karl Fink und betrachtet das Foto der ehemaligen Eisbahn im Eismeisterbüro. Etwas nackt steht die Eisbahn da, damals noch ohne Dach, inmitten grüner Wiesen.

Freude überwiegt

Dem Umbau schaut Fink mit gemischten Gefühlen entgegen. «Wir haben tolle Zeiten erlebt in der alten Halle.» Vor allem die Spiele des HC Thurgau und die gute Stimmung seien in Erinnerung geblieben. Dennoch überwiege beim Gedanken an die neue Eishalle die Freude: «Wir werden eine tolle, moderne Anlage erhalten, in der auch die Angestellten gerne arbeiten werden. Die jetzige Halle ist wirklich alt, und das merkt man auch.»

Nach fast 30 Jahren Eishalle ist es nun Zeit für eine Rundumerneuerung. Ende November 2007 haben die Weinfelder Ja gesagt zu Umbau und Sanierung der Eishalle Güttingersreuti. «Ich betrachte den Umbau mit einem lachenden und einem weinenden Auge», sagt Sandra Engeli aus Bussnang. Die Kinder hätten gestürmt, noch einmal eislaufen zu gehen, und zum Abschluss der Skiferien sei das optimal. Anita Rejeb aus Weinfelden, die mit Tochter Aline gekommen ist, hat erst heute von den Umbauplänen erfahren: «Jetzt lasse ich mich überraschen – vielleicht werden wir in Zukunft öfters kommen», sagt sie. Schade sei, dass die Kinder mit der Schule nicht aufs Eisfeld gingen.

Endlich warm duschen

Der SC Weinfelden hat sich bereits mit dem 1.-Liga-Spiel am Mittwoch von der alten Halle verabschiedet. Clubpräsident Jan Knus erwartet von der neuen Halle keine grossartigen Veränderungen: «Ich habe in der alten Halle gerne gespielt und werde dies auch in der neuen tun.» Auf eines freut sich die Mannschaft aber doch: «Das Highlight für uns wird die neue Garderobe. Dann können wir endlich warm duschen.» Während des Umbaus trainiert der Weinfelder Eishockeynachwuchs in Kreuzlingen. Die Aktivmannschaften und die Senioren weichen auf andere Eishallen aus.

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