Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Eine grosse Anlage für kleine Velos

Die Stiftung Faszination BMX will auf dem Gelände der Sportanlage Güttingersreuti in Weinfelden eine BMX-Bahn erstellen. Der Weinfelder Gemeinderat begrüsst die Pläne und bietet Hand für einen Baurechtsvertrag.
Mario Testa
Gemeindeammann Max Vögeli und BMX-Stiftungsratspräsident Markus Rüegg präsentieren das Modell der geplanten Anlage in der nordöstlichen Ecke der Sportanlage Güttingersreuti. (Bild: Mario Testa)

Gemeindeammann Max Vögeli und BMX-Stiftungsratspräsident Markus Rüegg präsentieren das Modell der geplanten Anlage in der nordöstlichen Ecke der Sportanlage Güttingersreuti. (Bild: Mario Testa)

WEINFELDEN. Bald schon soll der BMX-Club Flying Tigers wieder eine Heimat haben. Seine bisherige Anlage beim Flugplatz in Sitterdorf wurde im November 2013 abgebrochen, da die Flugplatzbetreiberin den Platz selber benötigte. «Wir haben uns schon früh auf die Suche nach einem neuen Standort gemacht, wurden in Amriswil und Bischofszell vorstellig – ohne Erfolg», sagt Vereinspräsident Markus Rüegg. Auch nach Weinfelden habe er die Fühler ausgestreckt, mit dem Gemeinderat Kontakt aufgenommen und nun, zwei Jahre später, stehen die Pläne für eine neue BMX-Anlage auf der Sportanlage Güttingersreuti.

Ein perfekter Standort

An der nordöstlichen Ecke der Sportanlage, zwischen dem neuen Kunstrasenplatz und den Tenniscourts, liegt eine Hektare Land noch brach, sie wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Hier soll ab Herbst die BMX-Anlage gebaut werden. «Es ist ein perfekter Standort, mitten im Thurgau», sagt Markus Rüegg. «Von der Strasse aus sieht man die Anlage gut, und so wird sicher auch das Interesse der Thurgauerinnen und Thurgauer geweckt, wenn hier künftig die BMX-Fahrer über den Parcours jagen.» Auch von der Grösse her sei das Grundstück ideal, der Parcours oder Pumptrack, wie er bei den BMX-Fahrern heisst, braucht eine Fläche von rund 100 auf 60 Meter, daneben bliebe Platz für ein Vereinshaus und die Erweiterung der jetzt beim Tennisclub liegenden Parkplätze.

«Der Gemeinderat befürwortet die BMX-Anlage. Sie passt gut in die Sportanlagen der Güttingersreuti und ergänzt das Angebot», sagt Gemeindeammann Max Vögeli. «BMX ist ein spektakulärer Sport, weltweit etabliert und olympisch. Eine solche Anlage ist daher sicher nachhaltig.» Der Gemeinderat sei gewillt, das Land im Baurecht der Stiftung Faszination BMX abzutreten. Entscheiden muss über das Baurecht das Gemeindeparlament (siehe Kasten). Die Überarbeitung des Sportanlagekonzepts werde vom neuen Projekt nicht beeinträchtigt.

Stiftung als Trägerschaft

Die Stiftung Faszination BMX wurde Anfang Jahr gegründet, Markus Rüegg ist Stiftungsratspräsident. «Die Stiftung soll den Bau der Anlage finanzieren, sie ist Vertragspartner der Gemeinde und vermietet die Anlage dann dem Verein», erklärt Rüegg. Er rechnet mit Kosten von mindestens 600 000 Franken für die Erstellung der Anlage ohne grosse Zusatzbauten. Sponsoren, Gönner und Darlehen sollen sie ermöglichen. «Wenn das Gemeindeparlament grünes Licht gibt, das ordentliche Baubewilligungsverfahren gut läuft und wir das Geld zusammenbringen, ist im Herbst Baubeginn. Im nächsten Frühling sollte auf der Anlage trainiert werden können.»

Die geplante Anlage entspricht den Normen des Radsportverbandes UCI, es könnten daher auch Elite-Wettkämpfe in Weinfelden stattfinden. Der Parcours ist über 300 Meter lang, hat drei Steilwandkurven und Routen für Profis und Anfänger.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.