Eine Fanfare mit Stereo-Effekt

Sie haben zum 30-Jahr-Jubiläum der Adventskonzerte der Stadtharmonie Amriswil eine Festfanfare komponiert. Wie kam es zu dieser Auftragskomposition? Ich wurde gefragt. Meine Zusage war schnell gemacht, und ich versprach, eine Fanfare dem Jubiläum entsprechend mit nur 30 Takten zu komponieren.

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Thomas Haubrich Komponist des Jubiläumsstückes

Thomas Haubrich Komponist des Jubiläumsstückes

Sie haben zum 30-Jahr-Jubiläum der Adventskonzerte der Stadtharmonie Amriswil eine Festfanfare komponiert. Wie kam es zu dieser Auftragskomposition?

Ich wurde gefragt. Meine Zusage war schnell gemacht, und ich versprach, eine Fanfare dem Jubiläum entsprechend mit nur 30 Takten zu komponieren.

Ihr Hauptinstrument ist die Orgel, eigentlich auch ein ganzes Blasorchester. Machte es die Verwandtschaft von Blasorchester und Orgel einfacher, eine solche Fanfare zu komponieren?

Ja. Beim Blasorchester ist es der Dirigent, der die verschiedenen Register aufeinander abstimmen muss, bei der Orgel mache ich das gleiche mit den Registern auf verschiedenen Manualen und dem Pedal. So war es spannend, eine Fanfare zu komponieren, die Blechregister und Schlagwerk so einsetzt, dass in der Kirche ein vielfältiger Klangeffekt entsteht. Gelungen ist dies auch damit, dass wir mit der Plazierung einer Bläsergruppe hinten in der Kirche einen Stereo-Sound erreicht haben.

Wie sind Sie an diese Komposition herangegangen und was wollten Sie damit ausdrücken?

Es war von Anfang an meine Absicht, einen melodischen Fanfarenklang zu erreichen, der von einer Trompetenmelodie ausgeht. Diese Melodie wird dann wie bei einer Fuge von den tieferen Instrumenten aufgenommen. Und dann ging es mir auch darum, einen Showeffekt zu erreichen, wie dies mit den zwei Standorten der Bläser gut gelungen ist. (sbe)

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