Einblick in Vogelparadiese vor der Haustür

ARBON. «Bei der Blaumeise sind Männchen und Weibchen gleich farbig gefiedert», sagte Siegfried Hönisch, als er Freunde der Vogelwelt mit breiteren Kenntnissen bediente. Bei den meisten Vogelarten gehört die farbige Garderobe den Herren, während Vogeldamen ziemlich grau und eintönig auftreten.

Drucken

ARBON. «Bei der Blaumeise sind Männchen und Weibchen gleich farbig gefiedert», sagte Siegfried Hönisch, als er Freunde der Vogelwelt mit breiteren Kenntnissen bediente. Bei den meisten Vogelarten gehört die farbige Garderobe den Herren, während Vogeldamen ziemlich grau und eintönig auftreten.

Das Ziel des Abendkurses hat Birdlife Schweiz ausgeschrieben: Die Teilnehmer beobachten zwischen dem 9. und 11. Mai, welche Vögel sie sehen und erkennen können, und notieren die Ergebnisse. Der Schweizer Vogelschutz wertet sie aus. Bisher vertraten Vogelkenner die Ansicht, nur Männchen pflegten das Singen und Zwitschern. Die Erkenntnis ist neu, dass auch Weibchen ihre schönen Melodien zum besten geben, allen voran Amsel und Blaumeise.

Die Vogelwelt ist überhaupt vielgestaltig, von den Ernährungs- bis zu den Nistgewohnheiten und dem übrigen Verhalten. Die Elster räumt ab, wenn ihr ein glänziges Sammlerstück vor den Schnabel kommt.

Der Natur- und Vogelschutzverein Meise ermöglicht es, näher an Vogelparadiese heranzukommen. Zu einer Abendexkursion ins Naturschutzgebiet Schuppis bei Goldach wird am Freitag, 23. Mai, eingeladen; am Sonntag, 15. Juni, ist ein dreistündiger Aufenthalt in den Thurauen geplant. (hz)

Aktuelle Nachrichten